Crowdfunding ermöglicht Filmproduktion

WILDHAUS/ZÜRICH ⋅ Drei junge Männer wollen einen Kurzspielfilm über «Zwinglis Erbe» realisieren. 2018 soll die Premiere stattfinden. Gedreht wird auch im Obertoggenburg.
28. November 2017, 14:47
Corinne Hanselmann
corinne.hanselmann@wundo.ch

Mit dem Projekt «Zwinglis Erbe» wagt sich Eutychus Production an ihren ersten Kurzspielfilm – veranlasst durch die 500-Jahr-Feier der Zürcher Reformation. Finanziert wird der Film durch ein Crowdfunding. Seit 15. November und noch bis 15. Dezember 2017 kann man das Filmprojekt online finanziell unterstützen – und erhält, wenn man möchte, im Gegenzug eine Belohnung. So kann man sich beispielsweise VIP-Plätze für die Premiere, eine DVD mit Unterschrift, ein originales Filmposter, eine Statistenrolle, ein Meet & Greet mit den Filmmachern oder eine Stadtführung zum Thema Reformation in Zürich ergattern – wobei letztere bereits «ausverkauft» ist. 

Das Projekt stösst auf Interesse. Innert weniger als zwei Wochen haben rund 35 «Kleininvestoren» Geld zugesichert. So sind bereits mehr als die mindestens benötigten 14000 Franken zusammengekommen. Der Kurzspielfilm ist eine Non-Profit-Produktion. Löhne werden keine ausbezahlt. Das Geld wird für Kostüme, Requisiten, Sets, Catering und Bewilligungen gebraucht.

Mit dem Projekt »Zwinglis Erbe« wagt sich Eutychus Production an ihren ersten Kurzspielfilm - veranlasst durch die 500-Jahr-Feier der Zürcher Reformation. Finanziert wird der Film durch ein Crowdfunding. (Youtube)


Ein Kaufmann, ein Jugendpastor und ein Lehrer verbündeten sich Ende 2012 und gründeten den Youtube-Kanal «Eutychus Production». Die drei 25- bis 28-jährigen Männer aus Zürich erzählen Geschichten, entwickeln Ideen, schauspielern, filmen, schneiden und designen. Oskar Fröhlich ist auf die Kamera spezialisiert, Alex Mimuk Fröhlich auf die Regie und Micha Kohli auf den Schnitt. 

Die Persönlichkeit und die Theologie Huldrych Zwinglis beschäftigen den Historiker Alex Fröhlich in seiner Masterarbeit an der Universität Zürich und den Theologen Micha Kohli schon lange. Gerade auch die Ausbildung und die langjährige Erfahrung von Oskar Fröhlichs Kameraführung ermöglichen die Umsetzung. Die Verarbeitung des historischen Stoffes zu einem authentischen und dramatischen Kurzspielfilm ist das bisher anspruchsvollste Projekt der drei Männer.

Die rund zwölf Drehtage sind im ersten Halbjahr 2018 angesetzt und finden in Zürich sowie in Wildhaus statt. Die Premiere wird im kommenden Jahr im Rahmen des Jubiläums der Zürcher Reformation gefeiert.

Hinweis
www.wemakeit.com/projects/kurzspielfilm-zwinglis-erbe

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