Grosser Auftritt vor Heimpublikum

SYNCHRONSCHWIMMEN ⋅ Für die Regionalmeisterschaften, die am 25. und 26. März im Hallenbad Flös in Buchs zur Austragung kommen, haben sich die hiesigen Athletinnen viel vorgenommen.

21. März 2017, 05:37

In den Wochen vor einem Wettkampf der Synchronschwimmerinnen findet man im Hallenbad Flös in Buchs ein lebendiges Bild vor. Rund zwanzig Mädchen sind im Wasser und bewegen sich zum Takt der Musik. 1, 2, 3, 4 – acht Paare Arme schnellen gleichzeitig in die Höhe – 5, 6, 7, 8 – acht Beine erheben sich grazil aus dem Wasser. Dies alles stets unter der wachsamen Augen einer der fünf anwesenden Trainerinnen, denen selbst die kleinsten De-tails – sei es ein nicht gestrecktes Knie oder eine Hand in der falschen Position – nicht entgehen.

Es sind dies die letzten Vorbereitungen der Flöserinnen auf den ersten Kürwettkampf der Saison, die Regionalmeisterschaften vom kommenden Wochenende. Diese finden am Samstag von 16.30 bis 20.15 Uhr und am Sonntag von 10 bis 14.45 Uhr statt. Für die Schwimmerinnen des Teams Jugend 4, das jüngste Flöser Wettkampfteam, sind diese Meisterschaften sogar der erste Kürwettkampf überhaupt, «mit Gelatine in den Haaren und allem, was sonst noch dazu gehört», wie die Mädchen aufgeregt erzählen. «Die Kür ist anspruchsvoll, aber wir haben jetzt lange trainiert und sind bereit für unseren ersten Wettkampf. Unser Traum ist es, eine Medaille zu holen», ergänzt Trainerin Marina Lampert.

«Synchronschwimmen ist einfach cool»

Auch beim Team Jugend 3, den 9- bis 12-jährigen Schwimmerinnen, ist der Tenor ähnlich. «Synchronschwimmen ist einfach cool. Die Wettkämpfe machen immer viel Spass», erzählen die Mädchen. «An diesem Heimwettkampf möchten wir unseren Freunden und Familien, die zuschauen kommen, die bestmögliche Kürdarbietung zeigen.» Im Team Jugend 2 der 13- bis 15-jährigen Schwimmerinnen hat man konkretere Vorstellungen über den erhofften Ausgang des Wettkampfs: «Ein Podestplatz wäre schon das Ziel», erzählen die Schwimmerinnen Jessica Jütz und Ladina Lippuner. «Dieses erste Kräftemessen der Saison ist für uns auch wichtig im Hinblick auf die übrigen Wettkämpfe und auch um zu sehen, wo wir im Vergleich mit unseren grossen Konkurrentinnen, den Limmat Nixen Zürich, stehen».

Bei den Schwimmerinnen des Teams Jugend 1, den ältesten und wettkampferfahrensten Flöserinnen, zeigen sich die Auswirkungen jahrelanger Wettkampferfahrung: «Man spürt zwar immer eine gewisse Nervosität bis zum Auftritt. Sobald man aber im Wasser ist, funktioniert man einfach und kann die Aufführung der Kür dann auch richtig geniessen», erzählt Marluce Schierscher. «Für uns ist jeder Wettkampf ein wichtiger Schritt im Hinblick auf die Schweizer Meisterschaften und die Junioren- Europameisterschaften in Belgrad, an welcher ich im Juni ­zusammen mit Lara Mechnig Liechtenstein vertreten werde», ergänzt Teamkollegin Dominique Eggenberger. (te)


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