Tagblatt Online, 28. Januar 2012 01:08:00
Strom vom Wiesenbord
(Bild: pd)
Lütisburg. Noch wirkt sie ungewöhnlich, die erste Freiland-Photovoltaikanlage in Lütisburg. Damit hat Familie Hollenstein, die sie errichtet hat, Neuland betreten. Der Hang hinter ihrem Haus, bisher als Schafweide genutzt, wurde mit 568 m2 Photovoltaikmodulen überbaut, die rund 76 000 Kilowattstunden Strom pro Jahr produzieren sollen. Die Befestigung der Solarmodule am Hang war anspruchsvoll, Erfahrungswerte gab es bisher keine. Um die Module in dem rund 35 Grad steilen Hang mit den kleinen Unebenheiten und der Ausbauchung in der Mitte optimal zu plazieren, wurde die Fläche in sechs verschiedene Felder aufgeteilt. Die Verankerung der Unterkonstruktion im Hang wurde mittels Stahlpfosten, die in den Nagelfluh gebohrt wurden, ausgeführt. (pd)
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