Soziale Kräfte gebündelt

NECKERTAL ⋅ Die Mitarbeiter der Schulsozialarbeit und die Kommission für Schulergänzende Angebote schliessen sich zur Kosa, Kommission Schulergänzende Angebote, zusammen.
30. November 2017, 06:50
Urs M. Hemm

Es ist eine lustige Truppe, die sich zur Kosa, zur Kommission Schulergänzende Angebote, zusammengeschlossen hat. Ihre Aufgabe hingegen in Diensten der Schule Oberes Neckertal ist sehr ernst. «Wir konnten nach einem zweijährigen Pilotversuch ein sehr positives Fazit zu den Schulergänzenden Angeboten, wie auch zum Mittagstisch im Schulhaus Baumgarten in St. Peterzell ziehen», sagt Kommissionspräsidentin Paula Bruderer. Nun, nachdem beide Projekte erfolgreich abgeschlossen worden seien, mache es Sinn, die Organisation zusammenzulegen und die Kräfte zu bündeln. Beteiligt an Kosa sind die Gemeinden Neckertal, Hemberg sowie Schönengrund, die in Form eines Zweckverbandes mit der Schule Oberes Neckertal verbunden ist.
 

Mittagstisch als Entlastung für Eltern

Die Angebote der Schulergänzenden Betreuung und des Mittagstisches sind einerseits dazu gedacht, die Eltern zu entlasten. «Andererseits möchten wir dadurch auch die Gemeinde Neckertal für junge Familien attraktiv machen», sagt Paula Bruderer. Rosy Brändle, von Beginn an Betreuerin und Köchin für den Mittagstisch, ergänzt, dass Eltern, die das Angebot für ihre Kinder nutzen, sehr dankbar dafür seien. «Tatsache ist, dass heute oft ein Gehalt nicht mehr ausreicht, um eine Familie zu ernähren. Darum müssen beide Elternteile arbeiten und können sich am Mittag nicht unbedingt um ihre Kinder kümmern.» Darum würde es beim Mittagstisch für Kinder gesunde, ausgewogene Mahlzeiten geben.
 

Angebote werden wie bisher weitergeführt

Zurzeit seien für den Mittagstisch noch Kapazitäten vorhanden, sagt Rosy Brändle. «Im Moment haben wir bis zu sieben Kinder pro Mittag», sagt sie. «Das ist zwar gemessen an der Bevölkerungzahl und der Anzahl Kinder nicht viel. Dennoch: Für die Kinder, die einen Mittagstisch brauchen, ist das Angebot wichtig.»

Ebenso wichtig wie der Mittagstisch, ist die Betreuung am Nachmittag nach Schulsschluss. «Wir können zwar die Kinder nicht in allen fachlichen Fragen unterstützen», sagt Rösly Brändle. «Wenn aber Fragen zu Hausaufgaben da sind, versuchen wir nach bestem Wissen und Gewissen zu helfen.»

Die Kommission für Schulsozialarbeit werde die bisherigen Angebote wie in den vergangenen zwei Jahren weiterführen, sagt Paula Bruderer. «Dies zum Guten der Kinder.»


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