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Tagblatt Online, 9. August 2012, 11:45 Uhr

Stadt will VBSG neu organisieren

Werkstatt VBSG Zoom

Die VBSG sollen in eine Aktiengesellschaft überführt werden. (Bild: Urs Jaudas)

ST.GALLEN. Der St.Galler Stadtrat möchte seine Verkehrsbetriebe (VBSG) teilweise ausgliedern und als Aktiengesellschaft organisieren. Er hat dem Stadtparlament eine entsprechende Vorlage zugeleitet, wie er am Donnerstag informierte. Die Gewerkschaft vpod ist dagegen.


Wolle die Stadt den öffentlichen Agglomerationsverkehr auf dem Knoten St.Gallen wirkungsvoll mitgestalten, müsse die eigene Transportunternehmung eine führende Rolle im öffentlichen Personennahverkehr einnehmen, heisst es in der Vorlage.

Innerhalb des zunehmend regionalisierten öffentlichen Verkehrs könne sie dies über eine ebenfalls regionalisierte und im Wettbewerb gestärkte ÖV-Transportunternehmung, die mehrheitlich im Eigentum und Einfluss der Stadt sei, viel effektiver als heute.

Der Stadtrat möchte die Voraussetzungen zur Weiterentwicklung der VBSG zur massgebenden Mobilitätsfirma des öffentlichen Verkehrs der Agglomeration St.Gallen schaffen, wie Stadtrat Fredy Brunner am Donnerstag vor den Medien erklärte. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) begrüsst laut Brunner die Verselbständigung der Verkehrsbetriebe.

Im Rahmen des Ausgliederungsprojekts hat die Stadt St.Gallen mit der Sektion Ostschweiz der Gewerkschaft vpod einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) ausgehandelt. Dennoch bekämpft der vpod die Vorlage, wie er am Donnerstag mitteilte. Eine Weiterentwicklung der VBSG sei auch ohne deren Ausgliederung möglich, so der vpod. (sda)

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 10. August 2012.

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Leser-Kommentare:
4 Beiträge
trommler (11. August 2012, 11:13)
Wirklich sehr zu lesen empfohlen!

www.stadt.sg.ch

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FSKO (09. August 2012, 15:07)
Was falsch verstanden?

Genau darum geht es. Das Tafelsilber behalten. Die Busse bleiben bei der Stadt. Wer es genau wissen will: www.stadt.sg.ch

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Thomas_Wepf (09. August 2012, 14:08)
Rezepte von gestern

Die stadträtlichen und freisinnigen Forderungen zur Ausgliederung der VBSG aus dem Einflussbereich der Politik und der Bevölkerung sind vor allem eins: unnötig - gefährlich für die Arbeitsbedingungen bei den VBSG - ein Griff in die giftige Mottenkiste der Privatisierungsideologie.
Nein danke, wir wollen 'unseren' Bus behalten und nicht nur reine Personenbeförderungsfahrzeuge einer anonymen Aktiengesellschaft!
Thomas Wepf

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pelechnerlechner2 (10. August 2012, 09:07)
Ich kann........

.......und werde mich kurz fassen:Denn ich stimme Hern Thomas Wepf zu.

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