Weihnachtsmarkt zügelt ins Dorf

STANDORTWECHSEL ⋅ Der Goldacher Weihnachtsmarkt hatte auf der Sportanlage Kellen mehrmals mit stürmischem Wind zu kämpfen. Deshalb reagieren die Veranstalter und verlegen den Markt ins Goldacher Zentrum.
17. November 2017, 06:57
Perrine Woodtli

Perrine Woodtli

redaktionot

@tagblatt.ch

Die Wochen vor Weihnachten sind auch in der Region die Zeit der Weihnachtsmärkte. Am 25. und 26. November können Besucher wieder am Raffeisen-Weihnachtsmarkt durch zahlreiche Stände schlendern und sich auf einen wärmenden Glühwein treffen. Jedoch befindet sich der Markt nicht mehr wie in den vergangenen drei Ausgaben auf der Sportanlage Kellen. Dieses Jahr findet der Weihnachtsmarkt zum ersten Mal rund ums Goldacher Rathaus statt.

Die Veranstalter zügeln mehr gezwungenermassen als freiwillig, wie Stephanie Richard, Marketingverantwortliche der Goldacher Raiffeisenbank, sagt. «In den vergangenen zwei Jahren wurde der Weihnachtsmarkt jeweils regelrecht weggeblasen», sagt Richard. «Die Lage auf der Kellen war sehr exponiert und der Markt war nicht vor Wind geschützt.» Zweimal habe man die Stände erneut aufbauen müssen, nachdem sie in der Nacht vom Wind zusammengelegt worden waren. Ein grosser Aufwand für die Veranstalter und Aussteller.

Parkplätze gesperrt

Mit dem Standort auf der Kellen seien alle sehr zufrieden gewesen, und man wäre gerne dort geblieben, betont Richard. «Es ist eine super Lage, und es entstand ein schöner Dörflicharakter.» Jedoch sei die Situation mit dem Wind unberechenbar gewesen, und man habe sich deshalb für einen neuen Standort entschieden. Die Veranstalter erhoffen sich von der neuen Lage beim Rathaus, dass die Stände durch die Häuser windgeschützt sind. Richard: «Wir freuen uns zudem, neu im Dorfkern vertreten zu sein.»

Die Marktstände werden auf dem Rathausplatz sowie hinter dem Rathaus aufgestellt. Die Parkplätze hinter dem Rathaus sind für den Markt gesperrt. Parkplätze würden aber dennoch zur Verfügung stehen. Richard: «Verkehrskadetten werden die Verkehrsleitung übernehmen. So stehen beispielsweise die Parkplätze der Firma AVD und am Sonntag auch jene der Landi zur Verfügung.» Am 25. und 26. November ist auch Abstimmungswochenende. Gemäss Richard können alle, die zur Urne möchten, problemlos dorthin fahren. Sie ist zuversichtlich, dass der Markt auch am neuen Standort gut ankommt. «Er wird weitläufiger sein, jedoch trotzdem gut verbunden, so dass wieder eine schöne Harmonie entsteht.»

Rund 90 Aussteller aus der Region werden an 70 Ständen Selbstgemachtes und Einheimisches anbieten. Einige Aussteller würden nur einen Tag am Markt sein. So können einige Stände doppelt eingesetzt werden. Nebst Klassikern wie Marroni, Glühwein und Magenbrot gibt es neu ein Weihnachtsbeizli im Werkhof mit Festbänken. «Das Beizli ist geschützt und wird gemütlich eingerichtet», sagt Richard. Auch der Samichlaus wird den Markt besuchen.

Die Vorbereitungen seien nun im vollen Gange. «Änderungen bringen immer neue Abklärungen und mehr Aufwand mit sich. Wir mussten unter anderem einen neuen Situations- und Standplan erstellen», sagt Richard. Dieser sei inzwischen an alle Aussteller verteilt worden. Kommenden Donnerstag beginnen die Aufbauarbeiten, bevor es am Samstag darauf losgeht. Dieses Mal vielleicht ohne Wind.

Raffeisen-Weihnachtsmarkt

Samstag, 25.11; 13 bis 19 Uhr

Sonntag, 26.11.; 11 bis 18 Uhr


Leserkommentare

Anzeige: