Fussgängerstreifen endlich sicherer machen

ALTSTÄTTEN ⋅ Die Schulbürger appellieren an die Behörden, die gefährliche Verkehrssituation am Fussgängerstreifen an der Ecke Churerstrasse/Städlenstrasse zu entschärfen. Budgets und Kredite genehmigten sie einstimmig.
02. Dezember 2017, 09:05

Hanspeter Küng bereitet der Fussgängerstreifen, der auf Höhe der Städlenstrasse über die Churerstrasse führt, Sorgen. Die Si­tua­tion sei wegen der bis an die Strasse reichenden Häuser unübersichtlich und deshalb gefährlich, meinte er am Donnerstag während der Umfrage der Schulbürgerversammlung. Wer vom Kreisel her auf den Fussgängerstreifen zufahre, sehe Fussgänger erst, wenn diese schon fast auf der Strasse stünden. Oft führen die Leute auch nicht gerade langsam auf den Fussgängerstreifen zu, meinte Küng. Er habe hier schon so manchen Autofahrer eine Vollbremsung machen sehen. In Vorarlberg würden Blinklichter und Bodenreflektoren die Autofahrer auf solch gefährliche Fussgängerstreifen aufmerksam machen. So etwas wünscht er sich für den Fussgängerstreifen an der Churerstrasse auch.

Schulratspräsident Remo Maurer sieht es ebenso wie Küng. Der Fussgängerstreifen sei Teil eines vielbegangenen Schulwegs. Es sei deshalb auch dem Schulrat ein Anliegen, dass der Fussgängerstreifen sicherer werde. Das Anliegen sei schon seit Jahren pendent. An den Stadtpräsidenten gerichtet bat Maurer, die Stadt möge doch bitte beim Kanton nachhaken.

Die Budgets sowohl der Oberstufenschulgemeinde Altstätten-Eichberg als auch der Primarschulgemeinde Altstätten wurden einstimmig gutgeheissen. Ebenfalls einstimmig hiessen die Oberstufenschulbürger einen Planungskredit über 202000 Franken für einen Ersatzbau für den Pavillon auf dem Schulareal Feld gut. Der Pavillon wurde 1999 von der Firma Locher gekauft, die ihn zuvor schon drei Jahre genutzt hatte, wie deren früherer Geschäftsführer Alfred Ritz bestätigte. Inzwischen sei er mehr als nur sanierungsbedürftig, stellte Remo Maurer fest. Viel länger sei er für den Schulbetrieb nicht mehr zu gebrauchen. Sofern die Planung keine geeignetere Lösung ergibt, will man ans Schulhaus Feld anbauen. Gleichzeitig würde man einen Teil der Sanitäranlagen im Schulhaus Feld 2 erneuern. Zur Planung dieser Sanierung sprachen die Oberstufenschulbürger einen Kredit über weitere 8000 Franken.

Auch im Schulhaus Schöntal sind die Sanitäranlagen in die Jahre gekommen. Für deren Sanierung haben die Primarschulbürger am Donnerstag einen Kredit über 243000 Franken genehmigt, ebenfalls einstimmig.

 

Max Tinner


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