Wieder mehr Besucher erwartet

GOSSAU ⋅ Am Sonntag und Montag verwandelt sich das Stadtzentrum in ein buntes Markttreiben. Mit dem Datum des Chläuslers sind die Organisatoren zufrieden. Ganz im Gegensatz zum vergangenen Jahr.
20. November 2017, 06:22
Angelina Donati

Angelina Donati

angelina.donati@tagblatt.ch

Durch Gossaus verkehrsfreie Strassen flanieren, einen Punsch trinken, ein Raclette essen, verschiedene Produkte an den Marktständen begutachten und mit Bekannten plaudern: Wie immer ist auch dieses Jahr der Chläusler ein fixer Termin im Kalender der Gossauerinnen und Gossauer. Dem Markt, der zu den grössten in der Ostschweiz zählt, geht eine lange Tradition voraus. So fand er schon immer am Sonntag und Montag statt, und konnte noch nie auch für den Samstag durchgesetzt werden.

Im vergangenen Jahr fiel das Datum des Chläusers auf den ersten Advent, was für die Veranstalter sehr ungelegen kam, wie sich zeigen sollte. «An diesem Wochenende fanden auch zahlreiche Adventsmärkte in der Region statt», erklärt Armando Zanella vom Ostschweizerischer Marktfahrerverband. Seit fünf Jahren organisiert er die beiden grossen Märkte in Gossau, den Chläusler und den Maimarkt. Zuständig ist er zudem für den Markt in Wattwil mit rund 70 Ständen, der vor gut einer Woche über die Bühne ging. Das ungelegene Datum des Chläusers im vergangenen Jahr habe sich denn auch in den Besucherzahlen gespiegelt. «Es kamen deutlich weniger als in anderen Jahren.»
 

Zum zweiten Mal Raclette in der Markthalle

Dieses Mal scheint mit der Durchführung am Sonntag, 26., und Montag, 27. November, alles wieder im Lot zu sein. Wiederum werden 260 bis 270 Marktfahrer einen Stand führen, wie Zanella sagt. Neben den altbekannten Ausstellern gebe es auch dieses Jahr wieder den einen oder anderen neuen Aussteller. Zum zweiten Mal wird ausserdem in die Markthalle zum Racletteessen geladen. Fehlte dort im vergangenen Jahr der grosse Ansturm, hofft Zanella dieses Mal auf mehr Belebung. Auf Gäste, die sich in der weihnachtlich geschmückten Halle für eine kurze Stärkung niederlassen wollen. Daneben locken verschiedene Bahnen, welche wohl vor allem den jungen Besuchern ein Lächeln ins Gesicht zaubern dürften. Und am Montagvormittag wird wie gewohnt der Vieh- und Landmaschinenmarkt auf der Bundwiese durchgeführt.
 

Regen ist schlecht fürs Geschäft

Am Samstag beginnen die Aufbauarbeiten für den Chläusler. Während des Marktes selber ist Organisator Armando Zanella omnipräsent, wie er sagt. «Es gibt immer jede Menge zu tun.» Sei es ein Stromausfall bei einem Stand, der behoben werden müsse, oder andere technische Probleme, die zu lösen seien. Währenddessen führt seine Frau den gemeinsamen Schmuckstand. Zanella weiss um die Beliebtheit des Chläuslers und freut sich stets über die zahlreichen Besucher. «Das Interesse seitens der Besucher ist jeweils gross. Und das schätzen wir sehr.» Trägt denn auch das Wetter zum Erfolg oder Misserfolg des Marktes bei? «Kalte Temperaturen oder auch Schnee machen den Besuchern so gut wie nichts aus», sagt Ar­mando Zanella. «Nur Regen ist schlecht. Dann bleiben viele doch lieber zu Hause in der warmen Stube.»

Chläusler

So, 26. November, 10–18.30 Uhr, Mo, 27. November, 10–18 Uhr


Leserkommentare

Anzeige: