Gossauer Stadtpräsidium: Giella in der Pole Position

WAHL ⋅ Die Gossauerinnen und Gossauer waren aufgerufen, ihr Stadtpräsidium neu zu bestellen. Im ersten Wahlgang holte der Auswärtige Wolfgang Giella deutlich mehr Stimmen als Lokalmatator Daniel Lehmann.
26. November 2017, 13:46
Noch bis im kommenden Mai amtet Alex Brühwiler (parteilos) als Gossauer Stadtpräsident. Wer auf ihn nachfolgen wird, ist noch nicht klar: Im ersten Wahlgang erreichte keiner der Kandidierenden das absolute Mehr. Klar am meisten Stimmen machten die beiden Topfavoriten für das neue Amt: Wolfgang Giella holte 2312 Stimmen, für Daniel Lehmann votierten 1981 Gossauerinnen und Gossauer.
 

Vier Bewerber für das Amt

Für das Amt des Gossauer Stadtpräsidenten hatten sich insgesamt vier Männer beworben. Von der CVP portiert wurde Unternehmer Daniel Lehmann. Er positionierte sich im Wahlkampf als Ur-Gossauer und als Mann für realistische, kleine Schritte – grosse Lösungen führten nicht zum Ziel, sagte er, das habe die Vergangenheit gezeigt. Ihm gegenüber stand der auswärtige Wolfgang Giella: Der Churer wurde von der überparteilichen Findungskommission portiert.

Den Parteilosen Bruno Egli und Max Brunner waren von Anfang an keine Wahlchancen zugebilligt worden. Brunner machte dafür während des Wahlkampfes mit einem Eklat von sich reden: Er erhielt einen Strafbefehl wegen sexueller Belästigung und wurde im Rahmen der Gewerbeausstellung G17 sogar festgenommen, weil er sich nicht an eine polizeilich ausgesprochene Wegweisung gehalten hatte.

Bei der Ersatzwahl in den Gossauer Stadtrat blieb Claudia Martin (SVP) zwei Stimmen über dem absoluten Mehr - sie holte damit den Sitz, der durch den Rücktritt von CVP-Mann Stefan Lenherr freigeworden war. (dwa) Claudia Martin ist neue Gossauer Stadträtin.

Claudia Martin ist neue Gossauer Stadträtin.


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