OpenAir-Gelände drei Stunden früher geöffnet

Mit Sack und Pack geht's aufs Festivalgelände. Zoom

Mit Sack und Pack geht's aufs Festivalgelände. (Luca Linder)

ST.GALLEN. Wegen des grossen Andrangs ist das Gelände des OpenAir St.Gallen drei Stunden früher als geplant geöffnet worden. Um 14 Uhr wurden die Absperrungen im Sittertobel zur Seite geschoben und die ersten Nachtschwärmer stürmten auf die Wiesen.

28. Juni 2012, 14:27
  • Auch diese junge Frau geniesst die Musik sichtlich.
  • Diese Frau hat besten Ausblick aufs Bühnengeschehen.
  • Chillen am Rand des OpenAirs.

Am Donnerstag öffnete das OpenAir St.Gallen seine Gittertore für 20'000 Nachtschwärmer, ab Freitag werden täglich 30'000 Besucherinnen und Besucher auf dem Gelände an der Sitter zelten, Musik hören - und natürlich feiern.

Die frühere Öffnung des Geländes wurde laut einer Mitteilung des OpenAirs nötig, damit der Verkehr auf der Zürcher Strasse nicht behindert wird. Denn bereits am Donnerstagmittag standen die Festivalbesucher vom Haupteingang beim Kehrichtheizkraftwerk bis in Richtung Badi Lerchenfeld an. Der Zeltplatz sei kurze Zeit nach der Geländeöffnung bereits zur Hälfte besetzt gewesen, heisst es aus dem Sittertobel.

«Die ersten Leute waren bereits am Dienstag da», sagt Sabine Bianchi, Mediensprecherin des OpenAirs, auf Anfrage von Tagblatt Online. Das habe es bis jetzt noch nie gegeben. Trotz des Grossandrangs verlaufe der Einlass friedlich und reibungslos. «Oberstes Ziel ist es, alle Festivalbesucher möglichst rasch aufs Gelände zu lassen.»

Das OpenAir St.Gallen ist seit Ende Mai ausverkauft. 20'000 Personen sind im Besitz eines sogenannten  Nachtschwärmer-Tickets. Für sie beginnt das Festival einen Tag vor dem «regulären» Start mit Konzerten und der Übertragung des EM-Halbfinals Deutschland - Italien. (sg)

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