Appenzeller Version der «Olma»

INNERRHODEN ⋅ Über das Wochenende ist zur siebten Gewerbemesse in Appenzell geladen worden. Die Veranstaltung wird von Mal zu Mal grösser. Zwei Ausstellende fielen aus dem Rahmen. Der Gewerbepräsident rief zur Berücksichtigung der heimischen Betriebe auf.
13. November 2017, 05:18
Roger Fuchs

Roger Fuchs

roger.fuchs@appenzellerzeitung.ch

Appenzeller, welche die «Olma» verpasst haben, kamen spätestens übers Wochenende in den Messegenuss. Über 110 Gewerbebetriebe haben sich für die «A17» herausgeputzt und in bestem Licht auf einem Gelände von rund 3200m2 präsentiert. OK-Präsident Franz Fässler spricht von einem Wachstum von 15 Prozent gegenüber 2013 und 40 Prozent gegenüber 2009. Die Gewerbemesse Appenzell findet alle vier Jahre statt.

Von Bau- und Autogewerbe, Detailhandel, Informatik, Banken bis hin zu Lebensmitteln und Werbetechnik gab es auf dem Rundgang alles zu sehen. Zwei Ausstellende waren keine Gewerbebetriebe, sondern genossen Gastrecht: Das Spital Appenzell und die katholische Landeskirche. «Beides sind wichtige Arbeitgeber», so Fässler. Gewerbepräsident Albert Manser wertet Messen wie die «A17» als Chance, die Vielfalt des kantonalen Gewerbes zu zeigen. Die Betriebe seien es, die Arbeits- und Lehrstellenplätze anbieten würden. Dies sollte jedem, der im Ausland einkaufe, ins Gewissen gerufen werden. Stolz ob der Innerrhoder Wirtschaft ist auch Landammann Daniel Fässler. «Unsere Situation mit der gesamtschweizerisch tiefsten Arbeitslosenquote ist der Verdienst der Unternehmen.» Der Kanton werde alles tun, diese weiterhin so gut wie möglich zu unterstützen.


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