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NZZ Online, 03. Februar 2012 16:49:58

Schweizer Börse baut Gewinne nach US-Daten aus

Gute US-Arbeitsmarktzahlen stützen

Die Schweizer Börse hat am Freitag nach der Veröffentlichung von überraschend guten US-Arbeitsmarktzahlen ihre Gewinne ausgebaut. Laut dem amerikanischen Arbeitsmarktbericht wurden im Januar 243.

(Reuters)

Die Schweizer Börse hat am Freitag nach der Veröffentlichung von überraschend guten US-Arbeitsmarktzahlen ihre Gewinne ausgebaut. Laut dem amerikanischen Arbeitsmarktbericht wurden im Januar 243.000 neue Stellen ausserhalb der Landwirtschaft geschaffen, so viele wie seit neun Monten nicht mehr. Gleichzeitig fiel die Arbeitslosigkeit auf 8,3 Prozent und damit den niedrigsten Stand seit drei Jahren. Ökonomen hatten lediglich mit 150.000 neuen Stellen gerechnet. Händlern zufolge deuten die Zahlen darauf hin, dass die weltgrösste Volkswirtschaft Fahrt aufnimmt.

Der SMI kletterte im Sog der US-Daten und notierte um 1,2 Prozent fester bei 6131 Zählern. Vor Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten hatte sich der Leitindex unter 6100 Punkten bewegt. Der breite SPI war um 1,1 Prozent höher bei 5562 Zählern.

Im Mittelpunkt des Interesses standen die Aktien aus dem Banksektor. Im Steuerstreit mit der Schweiz haben die USA die Gangart nochmals verschärft klagen die Bank Wegelin wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung an. Es ist das erste Mal, dass eine Bank aus Übersee wegen Steuerhinterziehungen von US-Bürgern verklagt wird. Die amerikanische Regierung hat in diesem Zusammenhang auch bei der UBS 16 Mio. Dollar beschlagnahmt. Da Wegelin ausserhalb der Schweiz keine Filialen betrieb, nutzte sie die Dienste anderer Institute. UBS und Credit Suisse sowie zehn ausländische Institute müssen sich ausserdem auf eine Untersuchung der Schweizer Wettbewerbskommission wegen möglicher Kartellabsprachen zur Manipulation der Referenzzinssätze LIBOR und TIBOR gefasst machen.

UBS und Credit Suisse steckten die Negativ-Faktoren allerdings weg. Nach einem schwachen Start notierten UBS 4,6 Prozent höher und CS gewannen drei Prozent. Einem Händler zufolge richten sich die Blicke der Anleger bereits auf in der kommenden Woche anstehenden Jahresabschlüsse. Diese dürften im Gegensatz zu den am Vortag vorgelegten enttäuschenden Zahlen der Deutschen Bank erfreulich ausfallen. Das Ergebnis der Deutschen Bank war stark von Sonderfaktoren beeinflusst, hiess es. Zudem sei das Frankfurter Geldhaus wesentlich stärker in Griechenland engagiert.





Leser-Kommentare:
4 Beiträge

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chivas (02. Februar 2012, 18:18)
KKJPD-Scheinmoral

Keller-Sutter und der Rest der KKJPD sind mit ihren Vorschlägen am Runden Tisch gescheitert und wollen diese nun über die Hintertür der Bewilligungspflicht einführen - entlarvend. Aber anscheinend wird man mit sinnlosem (gar kontraproduktivem) Aktionismus ja zur Politikerin des Jahres. Anstatt sich um die realen Probleme dieses Landes zu kümmern, gebärt man einen Papiertiger nach dem anderen. Jedes Wochenende werden in jeder grösseren Stadt mehr Personen schwerwiegender verletzt als an allen Fussballspielen zusammen. Aber man radikalisiert lieber Fussballfans durch sinnlose Pyro-Bekämpfung und beklagt sich nachher darüber, dass diese zunehmend militant und militarisiert auftreten. Wohin die Spirale führt, könnten wahrnehmungsfähige Personen in Deutschland sehen. Allein scheint der Horizont dazu bei der KKJPD nicht vorhanden zusein.

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antonino (03. Februar 2012, 08:02)
kantone verlieren die geduld mit den klubs

auf dem obigen bild sind leute zu sehehen, die ganz sicher keine fans sind. ich hatte gemeint, in der schweiz herrsche das vermummungsverbot?
antonino

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chivas (03. Februar 2012, 16:18)
Falsch

In der Schweiz gibt es kein generelles Vermummungsverbot. Ob Gesichtsbedeckungen rechtswidrig sind, ist kantonal geregelt. In Zürich (und das Bild stammt von dort) gibt es ein Vermummungsverbot, aber auch das gilt nicht generell, sondern nur situativ, bspw. bei Sportveranstaltungen oder Demonstrationen.

Ganz unabhängig davon frage ich mich, wie Sie feststellen wollen, ob die abgebildeten Personen "Fans" sind oder nicht? Sie standen jedenfalls in der Fan-Kurve ihres Clubs, tragen seine Farben und würden sich selbst sicher als Fan bezeichnen. Zudem stammt das Wort "Fan" ja wohl nicht umsonst von "fanatisch" ab.

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CASSIO (03. Februar 2012, 21:27)
DA LÄUFT WOHL ETWAS FALSCH

Das Vermummungsverbot hat m.E. nichts mit den Gewinnen an der Schweizer Börse zu tun.

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