Ford fliegt Rollfeld statt Landebahn an

FLUGVERKEHR ⋅ Der flugbegeisterte Hollywoodstar Harrison Ford hat auf einem Flughafen im US-Bundesstaat Kalifornien beinahe einen Unfall verursacht. Der 74-jährige "Indiana Jones"-Filmstar und Hobbypilot verwechselte beim Anflug offenbar eine Rollbahn mit einer Landebahn.

15. Februar 2017, 05:59

Ford sei auf dem John Wayne Airport in Orange County über eine Boeing 737 mit 116 Insassen hinweg geflogen, berichtete der Fernsehsender NBC. Die Flugsicherheitsbehörde FAA machte zwar keine Angaben zu Beteiligten, erklärte aber, sie untersuche den Vorfall.

Ein FAA-Sprecher erklärte, dass die Fluglotsen einer einmotorigen Maschine vom Typ Aviat Husky am Montagnachmittag Landeerlaubnis auf der Bahn 20L des Flughafens erteilt hätten. Der Pilot habe die Anweisungen auch "richtig" wiederholt, sei dann aber auf einer "parallel verlaufenden" Rollbahn gelandet und habe dabei eine Boeing 737 überflogen. Laut NBC konnte die Boeing jedoch kurz darauf sicher starten. Die Strafen in den USA für Landungen auf Rollbahnen reichen von einfachen Verwarnungen bis zum Verlust der Fluglizenz.

Ford überstand schon mehrere Flugunfälle glimpflich. So brach sich der passionierte Sammler von Oldtimer-Maschinen vor zwei Jahren bei einer Bruchlandung auf einem Golfplatz in Santa Monica einen Arm und erlitt zudem leichtere Kopfverletzungen. Eine weitere Bruchlandung leistete er sich mit einem Helikopter bei einer Flugschau im County Ventura 1999, ein Jahr später schlitterte er mit einer Beechcraft Bonanza-Maschine bei einer Notlandung über die Piste eines Airports. (sda/afp)


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