Nutzer von Battle.net sollten Passwörter ändern

Unbekannte sind in Server der Online-Spieleplattform von Blizzard Entertainment eingedrungen. Bisher soll es keinen Missbrauch von Userdaten gegeben haben. Der Betreiber rät trotzdem zur Vorsicht.
10. August 2012, 09:16
NZZ Online

Hacker sind in Battle.net-Server eingedrungen und haben laut Blizzard-Gründer Mike Morhaime Nutzerpasswörter gestohlen. Diese sollen von den Angreifern aber nur unter grossem Aufwand dazu benutzt werden können, Spielerkonten zu kapern, denn es soll das Secure Remote Password Protocol (SRP) benutzt worden sein, um die Daten zu schützen. Nichtsdestotrotz forderte Morhaime User auf, ihre Passwörter zu ändern. Battle.net dient unter anderem für die Spiele «World of Warcraft» und «Diablo 3» als Online-Plattform

Der Angriff soll am 4. August bemerkt worden sein, man habe aber vor dem Gang an die Öffentlichkeit erst Klarheit über das Ausmass erlangen wollen, schrieb Morhaime und betonte: «Bisher haben von keinen Fällen Kenntnis, in denen Kreditkartendaten, Rechnungsadressen oder tatsächliche Namen kompromittiert wurden.» Wie viele User betroffen sind, verriet er nicht. Wie es heisst, sollen vor allem Daten von nordamerikanischen Servern erbeutet worden sein. Auch User aus Südostasien, Lateinamerika, Australien und Neuseeland sollen betroffen sein.


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