Matt Cuts will Seitenbetreiber beruhigen

Für viele Websites ist Google ein wichtiger Traffic-Lieferant. Der Suchmaschinist verschärft nun sein Vorgehen gegen gekaufte Links, weckt damit allerdings wegen fehlender Transparenz Ängste.
23. Juli 2012, 13:58
NZZ Online

Google warnt nun Seitenbetreiber früher, wenn sie durch eine gehäufte Zahl unnatürlicher Links auffallen. Dies liess Matt Cutts, beim Suchmaschinisten für Spam-Bekämpfung verantwortlich, via Google+ wissen . Zuvor habe das Unternehmen Macher von Websites erst informiert, wenn es um Massnahmen gegen eine ganze Seite ging. Google pflegt Seiten, die sich vordere Placierungen im Ranking mit unlauteren Mitteln der Suchmaschinenoptimierung wie gekauften Links zu erschleichen versuchen, abzustrafen. Ein Indikator für die Wichtigkeit einer Seite ist die Zahl der auf sie verlinkenden Websites.

Die Kritik von Seitenmachern unter der Mitteilung von Cutts, Google solle die Links aufführen, die jeweils beanstandet werden, statt Website-Betreibern Existenzängste einzujagen, dürfte auf taube Ohren stossen. Denn der Suchmaschinenanbietern düfte damit Betrügern das Werk erleichtern, indem sie Hinweise erhielten, auf welche Links sie in Zukunft verzichten sollten.


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