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Appenzeller Zeitung
7. September 2011, 08:57 Uhr

Von Zuzwil auf den Nollen – auf die Rigi des Thurgaus

Zuzwil – Ruedenwil – Nollen – Hosenruck – Hagenbuechertobel – Zuzwil

Zuzwil. Zoom

Zuzwil. (Bild: Marcel Steiner)

Der Nollen wird gerne als die Rigi des Thurgaus bezeichnet. Im Wissen, dass die Thurgauer über keinen bedeutenden Berggipfel verfügen, sieht man ihnen diese kleine Übertreibung gerne nach. Und wenn «Rigi» als Synonym für einen besonders aussichtsreichen Punkt steht, so ist die Bezeichnung für den Nollen durchaus zutreffend. Der Nollen wird grossräumig von der Thur umflossen und liegt auf einem Plateau zwischen dem thurgauischen und st. gallischen Thurtal. Die Rundumsicht reicht von den Alpen über den Bodensee bis zur vulkanisch geprägten Landschaft des Hegaus im Süden von Baden-Württemberg.


Zoom

(Bild: Profil KW 36)

















Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Zuzwil

Wanderzeit: 2 ¼ Stunden

Weglänge: 8 km

Gesamtaufstieg: 300 m

Gesamtabstieg: 300 m

Ausrüstung: Freizeitschuhe oder Leichtwanderschuhe

Gaststätten: In Zuzwil und Hosenruck

Parkplätze: Beim Feuerwehr- gebäude (bei der Post Wegweiser «Schul-Sportanlagen/Gemeindesaal» beachten) oder bei der Kirche

Öffentlicher Verkehr: Mit dem Postauto (Linie 725) nach Zuzwil

Kartenmaterial: Wanderkarte 1:25 000 Wil und Umgebung; Landeskarte 1:25 000 Blatt 1074 Bischofszell
 


1. Zuzwil, 535. Beim Hauptwegweiser die Richtung Chlosterwald/Kobesenmüli wählen.

2. Zuzwil Hinterdorfstrasse, 536. Nach 150 Metern zweigt der Wanderweg Richtung Nollen/ Chlosterwald links ab. Wegen des Baus einiger Mehrfamilienhäuser ist der Wanderweg jedoch gesperrt. Das Hindernis wird auf der Hinterdorfstrasse umgangen. Nach einer Linkskurve der Hinterdorfstrasse links halten und oberhalb der Neubauten auf einer Quartierstrasse auf den markierten Wanderweg zurückkehren. Der Weg gewinnt auf einer Treppe entlang von Terassenhäusern stetig an Höhe.
Zuzwil feierte im Spätsommer 2011 1250-Jahr- Jubiläum. Die Gemeinde umfasst die drei Dörfer Zuzwil, Weieren und Züberwangen. Seit den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelte sich Zuzwil von einer landwirtschaftlich geprägten Gemeinde mit 1000 Einwohnern zur modernen Agglomerationsgemeinde im Fürstenland mit 4500 Einwohnern.

3. Lenterberg, 612. Den Wegweiser Richtung Zuckenriet/Niederhelfenschwil beachten und auf dem Waldsträsschen leicht abfallend weiterwandern.

4. Staal, 560. Die Route macht Richtung Zuckenriet/ Niederhelfenschwil eine ausgeprägte Linkskurve.

5. Rörlibad, 572. Links halten, Richtung Nollen steigt der Weg steil an. Am Waldrand lohnt sich ein Blick zurück auf Uzwil, den Alpstein, die Churfirsten und die Glarner Alpen. Im Wald wechselt die Route vom Kanton St. Gallen in den Kanton Thurgau.

6. Ruedenwil, 686. Der Wanderweg mündet in die Hauptstrasse. Links halten Richtung Hosenruck/ Nollen. Nach 700 Metern zweigt der Wanderweg rechts Richtung Nollen von der Hauptstrasse ab.

7. Nollen, 733. Der höchste Punkt der Wanderung ist erreicht. Es lohnt sich ein Abstecher zu dem 100 Meter hinter dem Restaurant gelegenen einstigen Triangulationspunkt der Landesvermessung. Von hier aus geniesst man einen schönen Blick über Weinfelden und den Ottenberg bis an den Bodensee.
Beim Wegweiser die Richtung Hosenruck/Zuzwil wählen und der baumgesäumten Strasse entlang abwärts weiterwandern.

8. Hosenruck, 705. Den Wegweiser Richtung Waldwis/Leuberg/Zuzwil beachten. Nach 100 Metern zweigt die Route rechts in die Alpsteinstrasse ab.

9. Waldwis, 662. Rechts halten Richtung Hagenbuechwald/ Zuzwil. Im Hagenbuechertobel wechselt der Weg von thurgauischem Gebiet zurück auf St. Galler Boden.

10. Wuppenauerstrasse, 554. Der Wanderweg mündet auf die Wuppenauerstrasse. Linkerhand der Strasse entlang Richtung Zuzwil/Dürren gehen. Der Wanderweg führt nach wenigen Metern rechts von der Autostrasse weg.

11. Looberg, 557. Links halten Richtung Zuzwil und an der Kirche vorbei zum Ausgangspunkt der Wanderung im Dorfkern von Zuwil zurückkehren.


 

Bilderstrecke: Wanderung 36-2011

  • Zuzwil.
  • Zuzwil.
  • Sonnenberg, Zuzwil.
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