Der Verein Appenzellerland Tourismus AI spricht davon, ein Zurück zu mehr Gemeinsamkeit sei angebahnt. Sehen Sie das auch so?
Wir beurteilen die Stilllegung der gemeinsamen Marketingorganisation ATMAG nach wie vor als grossen Rückschritt in der kantonsübergreifenden Tourismuszusammenarbeit.
Konkret wird eine gemeinsame Mediation in Aussicht gestellt. Was erwartet sich Ihre Organisation davon?
Wir erwarten eine Klärung der Erwartungshaltungen der beiden VATs und hoffen auf eine Intensivierung der Zusammenarbeit.
Wo liegt denn Verhandlungspotenzial? Wo sind von Ihrer Seite her Konzessionen möglich?
Da wir die Strategie und die Erwartungen des VAT AI nicht kennen, können wir diese Frage nicht beantworten.
Was sagen Sie zum Vorwurf, die Strategie des VAT AR schränke das Mitspracherecht und die Einflussnahme der Leistungsträger ein?
Das Gegenteil ist der Fall: Unsere Appenzellerland Tourismus AG (ATAG) steht – im Gegensatz zu unserem heutigen Dachverband (VAT AR) – allen interessierten Leistungsträgern offen. Dadurch vergrössert sich deren Mitspracherecht und Einflussnahme, was uns ein wichtiges Anliegen ist.
Wo steht man in zwei Jahren im Tourismusmarketing Appenzellerland? Ist ein Miteinander wieder denkbar?
Unsere Türen für die Umsetzung eines Konzepts für das gesamte Appenzellerland – vom Bodensee bis zum Säntis – sind stets offen.
Interview: hps
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