Tagblatt Online, 03. Februar 2010 01:01:29
Schwertransport in dünner Luft
(Bild: Bild: zVg)
30 Tonnen Metall, Stahl und Glas hat die Säntisbahn in den vergangenen Wochen auf den Ostschweizer Hausberg transportiert. Grund: Die Bergstation muss saniert werden.
Das alte Perron wurde abgebrochen und eine neue Stahlkonstruktion aufgezogen. Anschliessend wurden in die Station Aluminiumfenster und Isoliergläser eingebaut. Während die kleineren Teile in der Kabine der Bahn Platz fanden, mussten die grösseren aussen angehängt werden – so etwa das 6,5 Tonnen schwere Perrondach aus Stahl und Aluminium (im Bild).
Dank der neuen Konstruktion der Station wird die Wärme, die das Gebäude abstrahlt, innerhalb des Perrons zurückbehalten. «Die Zeiten, als Fahrgäste nass wurden oder in der Kälte schlottern mussten, sind bald vorbei. In einigen Tagen geht der Säntis-Besucher trockenen Fusses zum Eingang der Bergstation und geniesst dank der verglasten Fassaden erst noch den spektakulären Ausblick hinunter ins Tal», freut sich Roland Streule, Projektleiter bei der Säntis Schwebebahn AG. Bis Ende Februar sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. (red.)
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