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Tagblatt Online, 1. August 2012, 14:43 Uhr

Kinderwünsche auf dem Rütli

500 Kinder bilden am 1. August 2012 an der Jubiläumsveranstaltung von 100 Jahre Pro Juventute auf dem Rütli über dem Vierwaldstaettersee mit farbigen Kartons eine Schweizer Fahne. Zoom

500 Kinder bilden am 1. August 2012 an der Jubiläumsveranstaltung von 100 Jahre Pro Juventute auf dem Rütli über dem Vierwaldstaettersee mit farbigen Kartons eine Schweizer Fahne. (Bild: Keystone/Sigi Tischler)

Fairness, Toleranz, Integration, mehr Raum für die Natur: Dies und noch viel mehr wünschen sich Kinder für die Schweiz. Vorgebracht haben sie ihre Wünsche an der ersten Bundesfeier für Kinder auf dem Rütlil.


Keystone/Sigi Tischler

((sda))

27 Kinder haben auf dem Rütli ihre Wünsche formulilert - stellvertretend für die Kinder der 26 Kantone sowie für die jenischen Kinder. Anschliessend bildeten sie auf der Rütliwiese mit roten und weissen Schildern eine lebendige Schweizer Flagge, sichtbar für alle auf den umliegenden Bergen.

Neben eher grundsätzlichen Anliegen - niemals Krieg in der Schweiz, sparsamer Umgang mit Ressourcen - kam auch Naheligendes und Alltäglilches auf die Wunschliste zum 1. August: Gratisnutzung des öffentlichen Verkehrs für die Kinder, mehr Ferien oder feine Znüni in der Schule.

Insgesamt kamen über 600 Kinder, Jugendliche und Eltern auf das Rüli, um dort neben dem Nationalfeiertag auch das 100-Jahr-Jubiläum der Stiftung Pro Juventute zu begehen. Mit der Feier will die Stiftung ein Zeichen setzen für kinder-, jugend- und familienfreundliche Rahmenbedingungen in der Schweiz.

Zwar werde in der Öffentlichkeit mehr denn je über Kinder und Familien gesprochen, aber nicht mit ihnen, sagte Stiftungs-Direktor Stephan Oetiker. Das Recht auf Anhörung und Meinungsäusserung von Kindern und Jugendlichen müsse in allen Bereichen gewährleistet werden - in Schulen, lokalen Gemeinschaften, innerhalb der Familie und auf nationaler Ebene.



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Leser-Kommentare:
1 Beitrag
adolfk31 (02. August 2012, 04:08)
Forschung und sichere Arbeitsplätze...

haben leider keinen Anklang gefunden. So werden unsere Goven bereits auf der grünen Rütli Wiese naturalisiert und indoktriniert ....

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