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St.Galler Tagblatt, 30. Juli 2012, 18:48 Uhr

Apotheken als erste Anlaufstellen

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Erste Abklärungen und Einschätzungen gesundheitlicher Probleme durch die Apothekerin. (Bild: Simon Tanner / NZZ)

Über die Rolle der Apotheker wurde bisher bei Reformbestrebungen im Gesundheitswesen kaum nachgedacht. Ihre Fachkompetenzen liessen sich für eine effiziente Medizin nutzen.

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Leser-Kommentare:
4 Beiträge
Punto (01. August 2012, 08:38)
Man sollte

auch mal mit dem Unsinn des ärztlichen Zeugnisses aufhören wegen einer Grippe. Jedermann/Frau weiss, wenn man eine Grippe hat ist die nicht mit Medikamenten zu kurieren und es braucht min. eine Woche zum Auskurieren. Der Arzt kann (meine Erfahrung) nichts dagegen tun, nur Medis geben zur Linderung, und die kann ich mir auch selber kaufen !

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diethelm (01. August 2012, 11:56)
Ich finde das super,

wenn jemand bereit ist, Grippemedikamente selbst zu zahlen. Wer sonst gesund ist und keine Komplikationen hat, muss wegen einer Grippe wirklich nicht zum Arzt. Blöderweise braucht man aber meistens am 3. Tag ein Zeugnis für den Betrieb und muss dann doch zum Arzt deswegen...

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stgaller (30. Juli 2012, 14:57)
Es gibt gute Beispiele

Als Rucksacktourist hatte ich in Asien eine hartnäckige Infektion am Bein. In Thailand gibt es Anlaufstellen, wo man solche Bagatellen behandeln lassen kann. In der Schweiz könnten das die Apotheken übernehmen. Die Frage ist ob der Patient gewillt ist, die Behandlung zu bezahlen, oder ob es möglich wäre, wenn die Krankenkassen diese Minimalbehandlungen übernehmen könnten. Auch ich meine, es sollte ein Beratungs/Behandlungsraum zur Verfügung stehen.
In der Schweiz können mich die Apotheken noch nicht überzeugen. Scheint es an der Ausbildung zu liegen oder sind die finanziellen Interessen zu stark im Vordergrund ? Oft stelle ich fest, dass gerne das teurere Medikament verkauft wird, am Ende aber das billigste wirklich geholfen hat.

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diethelm (27. Juli 2012, 11:52)
Es kommt darauf an,

um was für Leute es sich handelt. Wer an sich gesund ist und Rat bei Gesundheitsproblemen braucht, kann ihn gut in der Apotheke holen, vorausgesetzt, er braucht kein Arbeitsunfähigkeitszeugnis und ist bereit, rezeptfreie Medikamente selbst zu bezahlen. Chronisch Kranke suchen jedoch besser primär den Hausarzt auf, der ihre gesamte Krankengeschichte kennt. Ausserdem muss die Apotheke einen geschützten Beratungsraum anbieten. Oder wer möchte schon seinen Bauch vor allen anderen Kunden entblössen, um einen Ausschlag zu zeigen.

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