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Tagblatt Online, 4. August 2012, 09:55 Uhr

Uno sendet erste Hilfslieferung an Flutopfer

Die Uno schickt die erste Hilfslieferung an die Opfer der Flutkatastrophe in Nordkorea. Zoom

Die Uno schickt die erste Hilfslieferung an die Opfer der Flutkatastrophe in Nordkorea. (Bild: Imago)

Die Uno schickt die erste Hilfslieferung an die Opfer der Flutkatastrophe in Nordkorea. Die Überschwemmungen haben die ohnehin schwierige Situation der Nahrungsmittelversorgung verschärft.


(sda/afp) Das Welternährungsprogramm der Uno (WFP) sendet eine erste Hilfslieferung an die Opfer der Flutkatastrophe in Nordkorea. Wie die Uno-Organisation am Freitag auf ihrer Website mitteilte, sollen den Menschen zunächst für einen Zeitraum von zwei Wochen Tagesrationen in Höhe von 400 Gramm Mais geschickt werden.

Eine Uno-Mission habe in dieser Woche die Überschwemmungsgebiete besucht und vor allem Zerstörungen der Mais-, Reis- und Sojabohnenfelder festgestellt, erklärte das WFP. Sofortige Nahrungsmittelhilfen seien vor allem in Städten der Provinzen Südpyongan und Kangwon nötig.

Zudem benötigten rund 50 000 Familien dringend sauberes Trinkwasser oder Reinigungstabletten, um die Ausbreitung von Seuchen zu verhindern. Laut Nordkoreas Behörden starben bei den Überschwemmungen in den vergangenen Wochen mindestens 119 Menschen. Das Land ist infolge der verbreiteten Entwaldung besonders anfällig für Fluten.

Die Überschwemmungen verschärften die ohnehin schwierige Situation der Nahrungsmittelversorgung in dem autoritär regierten und international isolierten Land. Schon vor den Fluten waren nach Uno-Schätzungen rund drei Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfen angewiesen. Nordkorea kämpft seit einer verheerenden Hungersnot mit Hunderttausenden Toten in den 1990er Jahren mit Engpässen.



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Leser-Kommentare:
4 Beiträge
adolf31 (06. August 2012, 13:24)
MICAELA

Waren Sie schon einmal persönlich dort ? Kaum ! Vom Roten Kreuz habe ich nur die schlechtesten Erfahrungen gemacht. Hilfeleistungen SUMANI, unwürdige Botschafter, Schulreisli von Experten Gruppen, die im Einsatzgebiet nicht einmal in deren Landessprache „Grüäzi“ sagen können. - Saat Kartoffel Lieferungen die gar nie angekommen sind in der P.R.Korea .... haben Sie „Sand in den Schuhen“ oder beruht Ihre Auslandserfahrung lediglich auf Ferien Räisli ?

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micella (06. August 2012, 19:33)
Fragen

1.Sind Ihnen Moral, Ethik, Philosophie und Humanismus ein Begriff?
2. Sind Ihnen in Ihrem Leben auch schon positive Dinge wiederfahren, oder sehen Sie alles durch die schwarze Brille? Wenn nicht,dann bitte teilen Sie uns doch auch mal etwas Positives mit.
3. Soll man, nur weil nicht alles optimal läuft, gar nichts mehr machen? Wo gearbeitet wird passieren Fehler. Auch die Hilfsorganisationen sind nicht perfekt, aber es ist immer noch besser so, als wenn gar nichts gemacht würde...
(Missbräuche sind mir auch bekannt. Blauäugig bin ich schon gar nicht.)

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adolfk31 (04. August 2012, 11:33)
.An die grosszügige Hilfe …..

hätte man Bedingungen knüpfen sollen ... Atom Bömbäli und Langstrecken Rageetäli um die Welt zu bedrohen kann sich die heutige Regierung problemlos leisten ! - Die wirtschaftliche Ernähren des eigenen Volkes überschreitet deren Grössenwahn .... Und wie bis An hin für die grosszügigen Spenden zur Rettung Ihres Fuss Volkes „Kam Sa Ham Ni Da (Danke)“ an uns naive Spender zu sagen … Wie lange spielen wir noch „Blinde Kuh“ und unterstützen dieses System weiterhin ? - Chronisch jährlich wieder …. und stets sehr erfolgreich ….

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micella (06. August 2012, 09:02)
Menschen

In erster Linie werden Menschen unterstützt und nicht Regime. Denn die Menschen können ja nicht viel dafür, wenn sie von einem totalitären Regime regiert werden. So wie Sie denken, müsste man auch das Rote Kreuz abschaffen, denn dieses unterstützt ja auch Unrechtsstaaten.
Schon was von Humanitäter Hilfe und Tradition gehört? Zum Glück sind Sie kein Regierungschef, ich denke, Ihre Untertanen hätten auch nicht viel zu lachen...

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