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Tagblatt Online, 30. Juli 2012, 14:27 Uhr

Tatverdächtiger nach «Kaufleuten»-Messerstecherei verhaftet

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Blumen und Kerzen zur Erinnerung: Freunde des Getöteten Mannes nahmen an einem Gedenkmarsch teil. (Bild: Keystone/ Alessandro Della Bella)

Der junge Mann, der verdächtigt wird, Mitte Juli vor einem Klub in der Zürcher Innenstadt einen Partygänger getötet zu haben, ist gefasst. Die norwegische Polizei konnte den 21-jährigen Iraker am Sonntag in Südnorwegen verhaften.


Der junge Mann, der verdächtigt wird, Mitte Juli vor einem Klub in der Zürcher Innenstadt einen Partygänger getötet zu haben, ist gefasst. Die norwegische Polizei konnte den 21-jährigen Iraker am Sonntag in Südnorwegen verhaften. Das teilten die Staatsanwaltschaft IV für Gewaltdelikte und die Kantonspolizei Zürich am Montag mit. Der Mann befindet sich noch in Norwegen, die Auslieferung werde beantragt.

Der mutmassliche Täter habe die Schweiz noch in der Tatnacht verlassen. Der Vorfall geht zurück auf den 15. Juli. In der Nacht auf Sonntag kam es vor dem «Kaufleuten» zu einem heftigen Streit zwischen drei Männern. Ein 23-jähriger Schweizer kam dabei ums Leben. Der 20-jährige Bruder des Getöteten wurde schwer verletzt. Der mutmassliche Täter flüchtete. Die drei Männer waren von Türstehern um 3 Uhr 30 aus dem Klub gewiesen worden. Gegen vier Uhr eskalierte der Streit. Die Hintergründe der Tat sind unklar.

Eine Woche nach dem Gewaltakt nahmen mehrere hundert Menschen an einem Gedenkzug durch Zürich teil. Sie wollten damit ein Zeichen gegen Gewalt im Nachtleben setzen. Der Trauermarsch führte vom Helvetiaplatz über den Tatort beim «Kaufleuten» bis an den Werdmühleplatz. Er wurde von Freunden des Verstorbenen organisiert. Das 23-jährige Opfer war in Hombrechtikon am Zürichsee aufgewachsen, seine Familie stammt aus Kosovo.



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Leser-Kommentare:
4 Beiträge
Punto (01. August 2012, 08:32)
Die Schweiz

ist das einzige mir bekannte Land, das kriminelle importiert! Gemäss Frau Stämpfli (lebt selber in Deutschland.!!!!) sind wir ja ein Rechtsstaat, da werden kriminelle zum Schutz von uns Schweizer und anständige Mitbewohner verurteilt und eingesperrt...!

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adolfk31 (31. Juli 2012, 06:22)
Wozu ?

sollten wir uns für den berechtigterweise nicht eingebürgerten Kriminellen einsetzen ? - Ab an die Botschaft des Irak in Oslo zu deren kostenpflichtigen Abschiebung wie es praktisch weltweit Üblich ist !

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mecxx (30. Juli 2012, 17:11)
Asyl

Ja, und wann hören wir endlich mit diesem Asylunsinn auf???

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zombie1969 (30. Juli 2012, 14:27)
Saubere...

Polizeiarbeit!
Nur Schade, muss nun als erstes der Steuerzahler wieder ran.
Man sollte ev. in Erwägung ziehen die Rechnungen der irakischen Botschaft zuzustellen, um den Steuerzahler zu schonen.

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