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Tagblatt Online, 12. August 2012, 13:50 Uhr

Suche nach Erdbebenopfern eingestellt

Rettungskräfte im zerstörten Dorf Bajeh Baj, Iran. Zoom

Rettungskräfte im zerstörten Dorf Bajeh Baj, Iran. (Bild: Keystone / EPA)

Nach schweren Erdbeben im Nordwesten Irans sind bis Sonntagmittag 227 Personen tot geborgen worden. Mehr als 1380 Personen wurden verletzt. Inzwischen ist die Suche nach Überlebenden eingestellt worden.


((sda))

Nach den schweren Erdbeben in Iran haben die Rettungskräfte am Sonntag die Suche nach Überlebenden eingestellt. Das staatliche Fernsehen meldete am frühen Nachmittag den Abbruch der Bemühungen. Für die Obdachlosen seien bereits Hunderttausende Zelte errichtet worden, hiess es weiter.

Zwei schwere Beben im Nordwesten des Landes kosteten mindestens nach neusten Angaben des Innenministeriums das Leben. 227 Menschen seien tot geborgen worden, erklärte Innenminister Mohammad Najar am Sonntag. Zuvor hatten die Behörden die Zahl der Toten auf mindestens 250 beziffert. Mehr als 1380 Menschen seien verletzt worden, sagte Najar.

Beben in zehn Kilometern Tiefe

In der nordwestiranischen Provinz Aserbaidschan waren am Samstag mehr als 100 Dörfer von zwei Beben getroffen worden. Amerikanische Geologen gaben die Stärke mit 6,3 und 6,4 an.

Die geologischen Verwerfungen ereigneten sich demnach in fast zehn Kilometern Tiefe. Die Erdstösse trafen die Region binnen 11 Minuten. Am stärksten sollen die Städte Ahar und Varzeghan getroffen worden sein.

Bilderstrecke: Erdbeben in Iran

  • Im Dorf Bajeh Baj, nahe Warsakan, suchen Einwohner und Rettungskräfte nach Verschütteten.
  • Die meisten Häuser des Dorfes wurden vom Erdbeben total zerstört.
  • Frauen des Dorfes trauern um ihre Angehörigen.

Zwei Erdstösse der Stärke 6,4 und 6,3 haben am Samstag (11.8) kurz hintereinander in der iranischen Provinz Ost-Aserbaidschan die Erde erschüttert. Zahlreiche Dörfer wurden fast vollständig zerstört. Über 300 Menschen verloren ihr Leben, mehr als 3000 wurden verletzt.



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Leser-Kommentare:
1 Beitrag
zombie1969 (12. August 2012, 13:50)
Heisst...

es anderswo:
"kaum Wasser in den Katastrophengebieten"
Immerhin steckt die iranische Regierung Milliarden in die Rüstung anstatt in die Infrastruktur und bedroht noch seine Nachbarn.
Dümmer gehts wohl kaum.

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