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Tagblatt Online, 11. August 2012, 15:38 Uhr

Street Parade nahe am Millionen-Spektakel

Auf diesem Love-Mobil ist die Stimmung so mitreissend wie überall um das Seebecken. Zoom

Auf diesem Love-Mobil ist die Stimmung so mitreissend wie überall um das Seebecken. (Bild: NZZ / Simon Tanner)

Kaiserwetter für die Raver: Bei Sonnenschein und perfekten Temperaturen hat sich die Stadt zur Street Parade mit einer feiernden Menschenmasse gefüllt. Der Rekord aus dem Jahr 2001 mit einer Million Besuchern dürfte aber knapp nicht gebrochen worden sein.


(sda) Unter dem Motto «Follow your heart!» ist in Zürich die 21. Ausgabe der Street Parade über die Bühne gegangen. Um 14 Uhr hatte das erste der 28 Love-Mobiles die Route rund um das Seebecken unter die Räder genommen. Erstmals mit dabei war auch ein Gefährt aus China. Bis in den frühen Morgen sollte an zahlreichen Party-Locations in Zürich bei weiterhin milden Temperaturen weiter gefeiert werden.

Siehe . Live-Bilder von der NZZ Webcam

950'000 Besucher an der Street Parade 2012

Die Organisatoren der Street Parade 2012 gaben die offizielle Besucherzahl mit 950'000 Personen an, wie Mediensprecher Stefan Epli sagte. Dies sind 50'000 mehr als erwartet. Damit blieb man aber unter dem Rekordjahr 2001, als 1 Million Raver um das Seebecken getanzt waren.

Wie gewohnt präsentierte die Street Parade die neuesten Trends von Techno, House und anderer elektronischer Musik. Entlang der Umzugsroute waren sieben Bühnen aufgebaut, die seit 13 Uhr bespielt wurden. DJ und Musiker aus dem In- und Ausland standen im Einsatz. Alle treten ohne Gage auf.

Es ist heiss an der diesjährigen Street Parade rund um das Zürcher Seebecken. Zoom

Es ist heiss an der diesjährigen Street Parade rund um das Zürcher Seebecken.
(Bild: Keystone / Walter Bieri)


Neben der Musik sorgte vor allem auch das schöne Wetter für gute Party-Stimmung unter den zahlreichen Ravern und Schaulustigen. Von ihnen haben viele die Empfehlung der Organisatoren befolgt und sind mit dem öffentlichen Verkehr angereist. Die SBB haben 105 Extra- und Nachtzüge für An- und Abreise im Einsatz. Trams und Busse fahren teilweise rund um die Uhr.

In Sachen Kleidung ist von alltäglich bis zombiehaft alles möglich, wie ein Augenschein ergeben hat. Für Kurzentschlossene boten diverse Verkaufsstände Perücken in schrillen Neonfarben, Federboas und Sonnenbrillen an. Letztgenannte sind an diesem sonnigen Samstag besonders nützlich und schützen die Augen.

Die Organisatoren rieten den Besucherinnen und Besuchern zudem, Ohrpfropfen zu benutzen, genügend Wasser zu trinken, massvoll Alkohol sowie keine Drogen zu konsumieren. Den Zuschauenden wurde ermahnt, nicht auf Ampeln, Wartehäuschen, Baugerüste oder anderes zu klettern, was aber nicht überall befolgt wurde.

Auch Zaungäste kommen auf ihre Kosten. Zoom

Auch Zaungäste kommen auf ihre Kosten.
(Bild: NZZ / Simon Tanner)



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Leser-Kommentare:
2 Beiträge
zombie1969 (12. August 2012, 18:03)
Viele...

der Kriminellen und Unruhestifter dürften augenscheinlich wieder Personen sein die eigentlich gar nicht hier in der CH sein sollten oder dürften. Teure Sache für den Steuerzahler, wieder mal.

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deich (12. August 2012, 08:41)
Entzückend

Solche "Events" - ich kann nicht anders, sind überflüssig-schräg. Das scheinektatische Bewegen und dröhnende Jaulen impliziert eine Gegenwart, die sich auf diese Weise der Tagesrealität zu verschliessen versucht. Sie entzückt dabei im Höchstmass Foto- und andere Voyeure am Laufmeter. Das wiederum passt allerdings exakt in unser Dasein. So gesehen potenziert "Zürich" simpel - mehr nicht. Ist auch eine Realität.

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