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Tagblatt Online, 9. August 2012, 11:58 Uhr

2 Millionen Menschen nach Überschwemmungen in Not

Einwohner der philippinischen Hauptstadt Manila bringen sich vor den Wassermassen in Sicherheit. Zoom

Einwohner der philippinischen Hauptstadt Manila bringen sich vor den Wassermassen in Sicherheit. (Bild: Dondi Tawatao / Getty)

Nothelfer müssen nach den schweren Überschwemmungen in der philippinischen Hauptstadt Manila und Umgebung inzwischen fast zwei Millionen Menschen versorgen. Der Regen hielt an und die Gefahr weiterer Überschwemmungen ist noch nicht vorbei.


(sda/dpa)

Nothelfer müssen nach den schweren Überschwemmungen in der philippinischen Hauptstadt Manila und Umgebung inzwischen fast zwei Millionen Menschen versorgen. Der Regen hielt an und die Gefahr weiterer Überschwemmungen ist noch nicht vorbei.

«Wir müssen auf alles vorbereitet sein», sagte der stellvertretende Ortsvorsteher in Manilas schwer getroffenem Stadtteil Marikina City, Fabian Cadiz, am Donnerstag. «Das Wetter ist völlig unbeständig.»

Vielerorts kehrten Einwohner trotz der Gefahren in ihre Häuser zurück. «Wir mussten einige zwingen, wieder rauszukommen, um Gefahr für Leib und Leben zu verhindern», sagte der Chef der Zivilverteidigung, Benito Ramos.

Heftige Monsunregen haben seit Dienstag mehrere Stadtteile der Millionenmetropole und umliegende Provinzen überschwemmt. Fast 300'000 Menschen wurden in Notlagern betreut, 245'000 waren zu Verwandten geflüchtet, berichtete der Zivilschutz.

Dazu waren weitere 1,4 Millionen Menschen von Unwetter und Überschwemmungen betroffen und mussten teilweise mit Lebensmitteln und Arznei versorgt werden. 10'000 Helfer waren nach Angaben von Ramos mit fast 250 Booten im Einsatz.

Bilderstrecke: Hochwasser auf den Philippinen

  • Bei den verheerenden Überschwemmungen seit anfangs Woche in der philippinischen Hauptstadt Manila und den umliegenden Provinzen sind gemäss dem letzten Stand mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen.
  • Immer noch warten Leute auf ihren Dächern auf Hilfe.
  • Eine Schule im Osten von Manila ist zu einer Notunterkunft umfunktioniert worden.

Die Philippinen kommen nicht zur Ruhe: Nachdem Taifun «Saola» vergangene Woche über das Land gefegt war, hat nun schwerer Monsunregen Teile der Millionenmetropole Manila überschwemmt.



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