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Tagblatt Online, 15. Juli 2012, 13:30 Uhr

Sojus-Rakete mit drei Astronauten auf dem Weg zur ISS

Die russische Sojus-Rakete mit drei Astronauten an Bord ist am Sonntagmorgen zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Zoom

Die russische Sojus-Rakete mit drei Astronauten an Bord ist am Sonntagmorgen zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. (Bild: Keystone / EPA / Maxim Shipenkov)

Eine russische Sojus-Rakete mit drei Astronauten an Bord ist am Sonntag zur Internationalen Raumstation (ISS) gestartet. Die Rakete mit der US-Astronautin Sunita Williams, dem Russen Juri Malentschenko und dem Japaner Akihiko Hoshide hob planmässig um 4 Uhr 40 MESZ vom russischen Weltraumbahnhof im kasachischen Baikonur ab.


sda/afp

Eine russische Sojus-Rakete mit drei Astronauten an Bord ist am Sonntag zur Internationalen Raumstation (ISS) gestartet. Die Rakete mit der US-Astronautin Sunita Williams, dem Russen Juri Malentschenko und dem Japaner Akihiko Hoshide hob planmässig um 4 Uhr 40 MESZ vom russischen Weltraumbahnhof im kasachischen Baikonur ab.

Der Leiter des russischen Weltraumprogramms Roskosmos, Wladimir Popowkin, sagte, er habe einige Minuten nach dem Start mit den drei Astronauten gesprochen und sie fühlten sich gut. In einer Live-Videoübertragung war eine rote Puppe zu sehen, die als Glücksbringer vor den Astronauten hing.

Williams und Hoshide waren bereits auf der ISS, doch war es für sie die erste Reise mit einer Sojus-Rakete. Die drei Astronauten sollen nach einem zweitägigen Flug die derzeit dreiköpfige ISS-Besatzung verstärken.

Auf der ISS befinden sich derzeit die Russen Gennadi Padalka und Sergej Rewin sowie der US-Astronaut Joseph Acaba. Die drei waren am 15. Mai mit einer Sojus-Rakete von Baikonur gestartet. Am 1. Juli waren drei weitere Astronauten nach 192 Tagen im All an Bord einer Sojus-Kapsel auf die Erde zurückgekehrt. Sie landeten plangemäss in der kasachischen Steppe.

Nach dem Ende des US-Spaceshuttle-Programms im Juli 2011 ist Russland derzeit die einzige Nation, die Menschen zur ISS transportieren kann. Erst 2015 soll wieder ein US-Raumschiff einsatzbereit sein.

Die USA zahlen den Russen mindestens 50 Millionen Dollar pro Astronaut, der zur ISS befördert wird. Das russische Raumfahrtprogramm hatte im vergangenen Jahr wiederholt mit Pannen und Unfällen zu kämpfen.



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