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Appenzeller Zeitung, 6. August 2012, 11:37 Uhr

Bombenanschlag auf Staatssender in Damaskus

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Die Bombe explodierte in einem Gebäude des staatlichen Radio und Fernsehens in Damaskus. (Bild: Keystone / EPA)

Auf ein Gebäude des staatlichen Fernsehens und Radios in Damaskus ist nach offiziellen Angaben ein Bombenanschlag verübt worden. Mindestens drei Personen wurden dabei verletzt.


((sda/Reuters/afp/dpa/dapd/Reuters))

Erneut ist ein staatliches Gebäude im streng bewachten Zentrum der syrischen Hauptstadt Damaskus zum Ziel eines Bombenanschlags geworden. Bei der Explosion im Hauptquartier des staatlichen syrischen Fernsehens wurden nach Angaben des Senders mindestens drei Angestellte verletzt. Der syrische Informationsminister Omran al-Subi machte Katar, Saudi-Arabien und Israel für den Anschlag verantwortlich.

Dabei wurden nach Angaben des Informationsministers drei Personen leicht verletzt. Zum Beweis, dass der Sendebetrieb nicht unterbrochen war, wurden die Äusserungen des Ministers im Staatsfernsehen ausgestrahlt. Der Betrieb gehe wie gewohnt weiter. «Wir haben viele Studios und viel Ausrüstung», sagte al-Subi.

Der Anschlag war das jüngste in einer Reihe von Attentaten in Damaskus. Der für das Regime Asad verheerendste hatte sich Mitte Juli ereignet, als vier Mitglieder des innersten Machtzirkels bei einem Anschlag in einem ebenfalls streng gesicherten Regierungsgebäude getötet worden waren.



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