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Tagblatt Online, 11. März 2012, 16:36 Uhr

Wil knöpft Bellinzona in extremis Punkte ab

Challenge-League; Wil; Bellinzona; Zoom

Zweikampf mit einem Ex-Nati-Spieler: Wils Anat Ngamukol gegen Bellinzonas Neuzugang Hakan Yakin (l.). (Bild: Benjamin Manser)

FUSSBALL. Die AC Bellinzona, grösste Konkurrentin des FC St.Gallen um den direkten Aufstieg in die Super League, hat in Wil wichtige Punkte liegen lassen. Die Tessiner gingen spät in Führung, mussten in der Nachspielzeit aber noch den Ausgleich hinnehmen.


Der FC Wil hat seinem Kantonsrivalen St.Gallen im Aufstiegsrennen Schützenhilfe geleistet. Die Äbtestädter brachten die Tessiner, welche auf Platz 2 liegen, in einer turbulenten Schlussphase um den bereits sicher geglaubten Sieg.

Wenig Chancen
In der ersten Halbzeit gelang es den Mannschaften nur selten, Grosschancen zu kreieren. Eine erste für die Platzherren gab es nach elf Minuten: Bastida lancierte Jahovic, aber Bellinzonas Goalie stürmte gerade noch rechtzeitig aus seinem Tor. Bellinzonas neuer Regisseur Hakan Yakin kam nach 20 Minuten zu einem Freistoss, er setzte den Ball aber knapp über die Latte. Ansonsten blieb der Star der Tessiner aber unauffällig – er konnte kaum für Gefahr im Wiler Strafraum sorgen. Mit einem 0:0 gingen die Teams in die Pause.

Spannende Schlussphase
Die zweite Halbzeit verlief zunächst im gleichen Stil wie der erste Durchgang: Kein Team konnte die Oberhand gewinnen, und wirklich gute Chancen blieben Mangelware. Der frühere FCSG-Spieler Lukas Schenkel, mittlerweile in Diensten von Bellinzona, hatte eine nach 60 Minuten – er kam freistehend zum Abschluss, die Wiler konnten sich aber noch in den Schuss werfen. Als die meisten der 1520 Zuschauer schon nicht mehr daran glaubten, dass auf dem Bergholz noch ein Tor fallen würde, schlug es in der 85. Minute doch noch ein, und zwar im Tor der Einheimischen. Es war ein umstrittener Treffer: Nachdem ein Penaltypfiff zugunsten der Wiler ausgeblieben war, konterten die Tessiner - Yakin bediente Sermeter, und dieser traf zur Führung für die Gäste. In einer turbulenten Schlussphase konnten die Tessiner einen Schuss der Wiler zunächst noch klären. In letzter Sekunde gelang den Einheimischen durch Lombardi aber doch noch der viel umjubelte Ausgleich. (dwa)

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