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Tagblatt Online, 10. Juli 2012, 13:50 Uhr

Saibene zögert Goalie-Entscheid weiter hinaus

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Glaubt an seine Mannschaft: Jeff Saibene, Cheftrainer des FC St.Gallen. (Bild: Archiv/Urs Bucher)

FUSSBALL. Der FC St.Gallen startet am Sonntag mit dem Heimspiel gegen die Berner Young Boys in die neue Saison. Cheftrainer Jeff Saibene und Sportchef Heinz Peischl sind überzeugt, dass der Aufsteiger mit viel Teamgeist und Leidenschaft eine gute Figur in der obersten Spielklasse abgeben wird.

Daniel Walt

Am Sonntag beginnt das Abenteuer Super League für die Mannschaft von Trainer Jeff Saibene. Nicht einmal zwei Monate nachdem das Unternehmen sofortiger Wiederaufstieg ein geglücktes Ende genommen hat, empfängt der FC St.Gallen mit den Young Boys aus Bern eine erste Top-Mannschaft in der heimischen AFG Arena. Aus diesem Anlass standen Jeff Saibene und Sportchef Heinz Peischl am frühen Dienstagnachmittag den Medienvertretern Red und Antwort.

Peischl fordert leidenschaftliche Auftritte
Zunächst ergriff Heinz Peischl das Wort. Er äusserte sich zu den Zielen des FC St.Gallen. «Der Aufstieg war nicht selbstverständlich», sagte er einleitend - es habe bisweilen auch Nerven gebraucht, bis er unter Dach und Fach gewesen sei. Doch der FC St.Gallen gehöre in die Super League - die Region Ostschweiz habe förmlich danach gelechzt, dass der Club wieder der obersten Liga angehöre. «Unser klares Ziel ist es, uns in der Super League zu etablieren und uns mit viel Leidenschaft zu präsentieren», so Peischl, der sich wünscht, dass die Gegner den FCSG nicht nur respektieren, sondern fürchten.

«Interne Konkurrenz ist wichtig»
Aus Sicht von Heinz Peischl ist es gelungen, eine konkurrenzfähige Mannschaft auf die Beine zu stellen, in der praktisch jede Position doppelt besetzt ist. «Die Liga ist hart, von daher ist es wichtig, interne Konkurrenz zu haben. Zudem können so Formkrisen oder Verletzungen kompensiert werden», so Peischl. Er betonte zudem, die Mannschaft werde mit viel Teamgeist auftreten - «wir brauchen uns nicht zu verstecken und wollen viel Herz zeigen», so der Sportchef, der hofft, dass das Team den Schwung des Aufstiegs mit in die neue Saison nimmt.

Saibene: «Gesunder Konkurrenzkampf»
In der Folge äusserte sich Trainer Jeff Saibene zufrieden mit der Vorbereitung. «Alle haben fast jedes Training mitgemacht, was sehr wichtig war», so Saibene. Der Konkurrenzkampf sei gross, aber gesund. Man sei sich bewusst gewesen, dass man für die Super League breiter aufgestellt sein müsse als noch in der zweithöchsten Spielklasse. Deshalb wurde auch der eine oder andere Transfer mehr getätigt als ursprünglich vorgesehen.

Peischl glaubt an die Stürmer
Auf die Frage eines Journalisten, wo die Stärken dieses Teams liegen, antwortete Heinz Peischl: «Im Teamgeist. Zudem haben wir erfahrene Spieler im Kader, aber auch junge, hungrige - genau diese Mischung macht es aus.» Zum Vorhalt, kaum ein Stürmer habe Super-League-Erfahrung, sagte der Sportchef, er sei überzeugt, dass jeder von ihnen die Fähigkeit habe, in der obersten Spielklasse eine gute Figur zu machen. Zu Tunahan Cicek, der nicht mehr im Kader figuriert, sagte Trainer Jeff Saibene, für ihn sei es genauso wie für Gabriel Lüchinger derzeit das Wichtigste, zum Spielen zu kommen - «es laufen Verhandlungen mit anderen Vereinen, aber noch ist nichts definitiv», so Saibene. Noch nicht festgelegt hat sich Jeff Saibene nach eigenem Bekunden in der Goaliefrage: «Sie wird bis Ende Woche entschieden», so der Cheftrainer. Zunächst würden dann die beiden Torhüter Daniel Lopar und Marcel Herzog informiert, wer das Duell gewonnen habe, nachher die Medien.

Das Warten auf Etoundi
Laut Daniel Last, Mediensprecher des FC St.Gallen, sind bisher rund 7500 Saisonkarten abgesetzt worden. Nicht sehen werden deren Besitzer sowie die weiteren Anhänger vorderhand den Stürmer Nummer 1 der St.Galler, Franck Etoundi: Der Kameruner ist nach wie vor rekonvaleszent. Jeff Saibene zu dieser Personalie: «Ich hoffe, dass Etoundi in zwei bis drei Wochen wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann.»




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Leser-Kommentare:
4 Beiträge
pms (11. Juli 2012, 11:22)
Goalie-Entscheid

Als ob Saibene nicht wüsste, dass Lopar ein toller Torwart ist...

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vesche (11. Juli 2012, 07:09)
JA super

Wahrscheinlich auch einer von denen die jeweils nach 15 Min. und dem zweiten Fehlpass mit Pfeifen beginnen und den Ruf unseres Publikums ruinieren.

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lovac (10. Juli 2012, 18:26)
Super League

Ja,Ja; nur mit Leidenschaft sind keine Punkte zu holen.

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costaricaner (10. Juli 2012, 23:36)
@LOVAC

Super Beitrag und tolle Unterstützung des FCSG. Hoffentlich hat diese Mannschaft auch wirkliche Fans!!!!

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