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Tagblatt Online, 21. Juli 2012, 21:37 Uhr

Im Doppelpass zum Auswärtssieg

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Er bereitete das St.Galler Siegtor vor: Alberto Regazzoni. (Bild: Keystone)

FUSSBALL. Der Aufsteiger bleibt auch nach zwei Runden unbesiegt: Der FC St.Gallen hat Lausanne auswärts mit 1:0 bezwungen. Das entscheidende Tor erzielte Oscar Scarione nach schönem Zusammenspiel mit Alberto Regazzoni.

Daniel Walt

Never change a winning team: Nach dieser Devise verfuhr St.Gallen-Trainer Jeff Saibene bei der Auswärtspartie in Lausanne. Er schenkte jenen Akteuren das Vertrauen, welche auch beim 1:1 gegen YB zur Anfangsformation gehört hatten. Das bedeutete unter anderem, dass der gegen die Berner noch gesperrte Neuzugang Stéphane Besle zunächst auf der Ersatzbank Platz nehmen musste.

Zu zögerlich, zu fehlerhaft
In den ersten 25 Minuten gaben klar die Hausherren den Ton an, die St.Galler agierten zu zögerlich und zu fehlerhaft. Die Westschweizer kamen zu mehreren Abschlüssen vor Daniel Lopar, aber entweder konnte noch ein St.Galler Verteidiger in extremis klären, oder die Abschlüsse der Waadtländer verfehlten das Tor klar. Lopar selbst brauchte nur in der 26. Minute einzugreifen: Moussilou war Montandon entwischt, aber der St.Galler Goalie klärte mit dem Fuss.

Bilderstrecke: Sieg in Lausanne

Erster Sieg für den FC St.Gallen in der zweiten Runde der Super League: Die Espen bezwingen Lausanne auswärts mit 1:0. Damit bleiben die St.Galler unbesiegt. (Bilder: Keystone)


Aus spitzem Winkel getroffen
Die St.Galler ihrerseits brauchten rund 20 Minuten, um zu ihrer ersten halbwegs gefährlichen Möglichkeit zu kommen: Ivic zog auf halbrechts ab, der Waadtländer Goalie konnte aber klären. Ein Geniestreich von Oscar Scarione und Alberto Regazzoni war dann für die Führung der Gäste verantwortlich: Der Argentinier spielte den Tessiner vor dem Strafraum an, dieser passte zurück zu Scarione, der aus spitzem Winkel aufs Tor zulief und zwischen dem näheren Pfosten und dem Waadtländer Goalie hindurch zum 1:0 für den FCSG traf.  In der Folge traten die St.Galler überzeugender auf und kamen unter anderem durch Abegglen zu einer weiteren Grosschance – ein Verteidiger konnte aber noch in Corner ablenken.

Spiel im Griff gehabt
In der zweiten Halbzeit kontrollierte St.Gallen das Spiel grösstenteils souverän – und mehr als das: Die Gäste hätten schliesslich höher als 1:0 gewinnen müssen. Am fahrlässigsten verpasste Nushi kurz nach dem Seitenwechsel, als er freistehend aus kurzer Distanz einen Kopfball neben das Tor setzte. Einen Abschluss Regazzonis konnte Lausannes Torhüter abwehren, und der eingewechselte Cavusevic, der seine Premiere im St.Galler Dress feierte, schoss den Waadtländer Goalie an. In der Defensive arbeiteten die St.Galler solide und liessen praktisch nichts zu. Die Gäste standen gut und verdienten sich ihren ersten Saisonsieg mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung - und dank des spielerischen Glanzlichts, das Scarione und Regazzoni in der ersten Halbzeit gesetzt hatten.

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