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Appenzeller Zeitung: 8. August 2012, 21:36 Uhr , aktualisiert: 8. August 2012, 21:45 Uhr

Kilian Wenger bricht die Saison ab

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Bittere Pille für den amtierenden Schwingerkönig Kilian Wenger (Bild: Keystone)

Schwingerkönig Kilian Wenger plante seine Teilnahme am bernisch-kantonalen Schwingefest in Herzogenbuchsee und am Schwägalp-Schwinget. Doch die Verletzung behindert ihn noch zu stark.


Viel Gestürm gab es in den letzten Wochen um den Schwingerkönig Kilian Wenger. Seine Wettkampfleistungen seit dem Gewinn des Königstitels 2010 wurden kritisiert und die Wahl seines Umfelds mit Manager und Trainer angezweifelt. Wie gern hätte der 22-Jährige auf seine Art auf die Kritik reagiert: Mit einem starken Auftritt auf dem Schwingplatz. Seit Ende Juni konnte er keinen Wettkampf bestreiten, weil er sich am Schwarzseeschwinget am rechten Ellbogen verletzt hatte. Medizinische Untersuchungen ergaben eine Zerrung der Seitenbänder und des Streckmuskels. Immer wieder musste er das Comeback verschieben, weil der Heilungsverlauf langsamer vonstatten ging als erwartet. Nun beendet Wenger seine Saison vorzeitig.

An zwei grossen Schwingfesten hätte der Berner heuer noch antreten wollen, am bernisch-kantonalen in Herzogenbuchsee vom kommenden Sonntag und am Schwägalp-Schwinget vom 19. August. Doch die Verletzung behindert ihn noch zu stark. Seit Anfang Woche ist der Zimmermann wieder arbeitsfähig und versuchte es am Dienstagabend gleich mit einem Schwingtraining, weil er bis zuletzt gehofft hatte, dass es klappen würde. Doch er kann den rechten Arm nicht ganz durchstrecken, folglich auch nicht an seinem Gegner ziehen – und die Konkurrenten sind im Schwingsport ja generell keine Leichtgewichte. Der Saisonabbruch ist für den Ehrgeizigen zwar frustrierend, aber sicher die richtige Entscheidung im Hinblick auf das Eidgenössische 2013 in Burgdorf. Auf dieses Fest wird sich Wenger schon ab Ende Oktober vorbereiten, dann beginnt für ihn die Sportler-Rekrutenschule in Magglingen.



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