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Tagblatt Online, 20. August 2012, 11:29 Uhr

So viel Verkehr wie noch nie auf Schweizer Autobahnen

Gerade auf der Gotthard-Strecke ist das Verkehrsaufkommen oftmals sehr hoch (Archiv) Zoom

Gerade auf der Gotthard-Strecke ist das Verkehrsaufkommen oftmals sehr hoch (Archiv) (Bild: Keystone)

Das Schweizer Nationalstrassennetz war 2011 so stark frequentiert wie noch nie zuvor: Auf den Autobahnen wurden fast 26 Milliarden Kilometer zurückgelegt, 2,8 Prozent mehr als 2010. Inzwischen wickelt sich mehr als 40 Prozent des Motorfahrzeugverkehrs über die Nationalstrassen ab.


Damit hat sich die Fahrleistung auf den Autobahnen seit 1990 mehr als verdoppelt, wie das Bundesamt für Strassen (ASTRA) in seinem am Montag publizierten Nationalstrassen-Jahresbericht mitteilte. Am stärksten belastet sind die A1 zwischen Genf und Lausanne sowie zwischen Bern und Winterthur und die A2 im Raum Basel.

Der Güterverkehr wickelt sogar 67,7 Prozent der gefahrenen Kilometer über Autobahnen ab. Am meisten Schwerverkehr wurde auf der A1 bei Oftringen/Rothrist mit 13'146 Lastwagen pro Werktag gemessen worden. Im Gotthard-Strassentunnel wurden 2011 pro Werktag 2541 Lastwagen registriert, rund 700 weniger als 2010.

Der wachsende Verkehr schlägt sich in Verkehrsunterbrüchen und Staus nieder. 2011 wurden aufgrund von 12'325 Verkehrsmeldungen insgesamt 19'149 Staustunden erfasst. Das sind 20 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Autobahnen stossen gemäss ASTRA auf verschiedenen Abschnitten zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen. (sda)



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Leser-Kommentare:
4 Beiträge
zombie1969 (21. August 2012, 12:13)
Scheint...

weiter enger zu werden in der CH. Wird wohl doch nichts mit dem Traum der Linken mit der 12 Millionen-CH.

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Punto (21. August 2012, 08:20)
@Schwizer

Seien wir froh, dass es Leasing und Kredite gibt, denn glauben sie nur nicht, dass die weniger Begüterten darum kein Auto hätten. Es würden weniger *Dreckschleudern* in den Export gehen, die würden alle hier herumfahren und unsere Luft noch mehr verpesten. Und ob jetzt ein 18 - 25 jähriger die nicht ihrem Budget entsprechen hat auf die Verkehrsdichte keinen Einfluss. Höchstens auf die Unfallzahlen, eventuell.

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schwizer (20. August 2012, 16:30)
Wuerde man nur schon...

...all denen die ihre Fahrzeuge per Leasing, Kredit, Abzahlung oder sonst irgendwie auf "Pump" erworben haben ihr Gefaehrt wegnehmen, dann muessten nicht immer mehr Gelder in die Verkehrsinfrastruktur gepumpt werden! Wie Singapur muessten die Autos so teuer werden, dass der oeffentliche Verkehr sich problemlos auf die doppelte Kapazitaet ausbauen liesse! Ein Fahrzeug ist kein Grundrecht, dieses muss zuerst verdient werden! Damit wuerde die Schweiz AKTIV ihren Beitrag an den Carbon Footprint leisten und muesste sich nicht anderer Laender Anteile bedienen! (Nein, ich bin KEIN Gruener und JA ich habe ein Auto!) Weshalb schon 18 bis 25- jaehrige Autos haben muessen, die nicht ihrem Budget entsprechen ist mir schleierhaft!

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adolfk31 (20. August 2012, 11:54)
Was alle vernünftig denkenden Menschen bereits ...

bekannt ist, dass bei einer so rasanten Bevölkerungszunahme diese nicht Alle auf E-Velos umsteigen werden... denn woher nähmen wir die Energie um diese mit Dreckstrom voll zu stinken ?

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