Direkte Links und Access Keys:

Tagblatt Online, 17. August 2012, 10:08 Uhr

In Zürich sind sämtliche Rekurse gegen Strichplatz vom Tisch

Zoom

Den Behörden ein Dorn im Auge: Strassenstrich am Sihlquai in Zürich. (Bild: Keystone)

Der landesweit erste Strichplatz mit Sexboxen kann gebaut werden. Sämtliche Rekurse gegen das Zürcher Projekt sind vom Tisch. Die Baubewilligung ist somit rechtskräftig. Die Eröffnung soll im kommenden Frühling stattfinden.


Der genaue Zeitplan für den Bau wird im September festgelegt. Ein Sprecher des Zürcher Sozialdepartements bestätigte eine entsprechende Meldung der "Neuen Zürcher Zeitung" vom Freitag.

Entstehen soll der Strichplatz in der Nähe des Bahnhofs Zürich-Altstetten. Geplant ist neben zehn Sexboxen auch ein Betreuungspavillon für die Frauenberatungsstelle Flora Dora. Die Anlage soll sämtlichen Beteiligten mehr Schutz bieten. Nach der Eröffnung soll der Strassenstrich am Sihlquai geschlossen werden.

Im März dieses Jahres hatten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Stadt Zürich der Errichtung des Strichplatzes zugestimmt - gegen den Willen des betroffenen Quartiers. Es kam zu Baurechtsrekursen sowie einer Stimmrechtsbeschwerde. (sda)



Kommentar schreiben

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein.
Noch keinen Zugang? Jetzt kostenlos registrieren.



Leser-Kommentare:
2 Beiträge
unangan (17. August 2012, 12:31)
@Deich....

ein kleiner Schmunzler sei erlaubt.
Boxenstop der Fromel UNO als Vergleich... absolut "Spitze"...!!!...

Doch mal ehrlich... die sexuellen Neigungen von Frau und Mann lässt sich nicht auf die Fromula UNO reduzieren.

Das Sexgewerbe erfüllt in verschiedenen "neuzeitlichen, aber auch vergangenen Kulturen einen wichtigen sozialen Auftrag.

Wenn "Deich":, Du ein "prüder Zeitgenosse" bist.. ist das Deine Angelegenheit. Und damit ist anzunehmen, dass ich Dich... Deich auch nie beim "Boxenstop" erwischen werde.
Doch meine Lebenserfahrung zeigt mir auf, dass selbst "prüde" Pfarrer, mal einen kleinen Boxenstop nicht "ablehnen".
In welchem sexistischem Zeitalter leben wir..???...
In Boxen, von Kamera`s überwacht, soll der "notgeile Mann" seine "Sache" verrichten...???..
Dies nenne ich die Kontrolle des Staates zu intimen "Handlungen" des Einzelnen.
Mir soll Keiner weismachen, dass digitale Aufzeichnungen nicht des Staates Machtgehabe ist..!!!...

Beitrag kommentieren

deich (17. August 2012, 11:10)
Boxen

Das wird eine lustige Anlage! "Boxen" hat man bis anhin eher mit der Formel 1 in Verbindung gebracht. Ein "Boxenhalt" in Zürich-Altstetten dauert in der Regel allerdings nur marginal länger: Auch hier geht es ums "Tempo", damit der "Rubel" rollt. Die integrierte "Frauenberatungsstelle" ist sinnvoll. Da bleibt viel zu tun. Eine "Männerberatungsstelle" braucht es anscheinend nicht.

Beitrag kommentieren

Morgen in der
Hommage an Saurer
Industriebrache Das Areal WerkZwei in Arbon erinnert schmerzlich an den Niedergang von Saurer. Auf der riesigen Industriebrache soll nun eine neue Stadt entstehen.
Zuberbühler zur Goalie-Frage
Fussball Marcel Herzog und Daniel Lopar wechseln sich im Tor des FC St.Gallen ab – die Rochade gibt zu reden.
370 Marktstände in Luino
Markttag Zu Ferien im Tessin gehört seit jeher auch der Ausflug auf einen Markt ennet der Grenze.
Letzter EM-Test in Frauenfeld
Leichtathletik An den Schweizer Meisterschaften in Frauenfeld wird die EM simuliert – nicht nur bei den Athleten.

Anzeige:

Gewinnspiel Tippen Sie mit

Tippen & Gewinnen

Ostschweizer Trauerportal

teaser-ROS-trauer

tagblatt.ch / leserbilder

leserbilder.jpg