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Tagblatt Online, 17. August 2012, 07:47 Uhr

Schweiz übernimmt 19 Flüchtlinge aus Afrika

Justizministerin Simonetta Sommaruga (Archiv) Zoom

Justizministerin Simonetta Sommaruga (Archiv) (Bild: Keystone)

Die Schweiz hat 19 anerkannte Flüchtlinge aus afrikanischen Staaten einreisen lassen, die wegen des politischen Umsturzes in Nordafrika nach Malta geflohen sind. Das sagte Justizministerin Simonetta Sommaruga gegenüber Schweizer Radio DRS.


"Ich habe eine Anfrage im Rahmen von 19 Flüchtlingen positiv beantwortet", sagte Sommaruga am Freitag in der Sendung "Heute Morgen". Gemäss dem Radiobericht sind die Flüchtlinge aus Eritrea, Somalia und Sudan seit Ende April in der Schweiz. Sie leben in verschiedenen Kantonen sowie in Liechtenstein.

Sommaruga hatte bereits im Mai 2011 angekündigt, die Aufnahme von 10 bis 20 anerkannten Flüchtlingen zu prüfen. Eine Aufnahme "einer kleinen Gruppe von Flüchtlingen" sei einem Beitrag, um Solidarität mit Malta zu zeigen.

Anlass der damaligen Äusserungen Sommarugas war eine von EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström einberufene Konferenz, an der es um die Verteilung der etwa 1000 Flüchtlinge auf Malta ging. Diese Menschen gelten als Schutzbedürftige im Sinn der Genfer Flüchtlingskonvention. (sda)



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Leser-Kommentare:
10 Beiträge
gallenblog.wordpress.com (18. August 2012, 22:02)
Wegen 19 Flüchtlingen

geht die Schweiz unter.

La Suisse n'existe pas.

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diethelm (17. August 2012, 20:41)
Anerkannte Flüchtlinge gibt es sehr wohl

Zum Glück schaffen es immer wieder Verfolgte, irgendwie zu entkommen, das war früher so und heute auch noch, sonst gäbe es ja keine positiven Asylentscheide. Wir dürfen vor lauter Ärger mit gewissen Gruppierungen von Asylbewerbern nicht vergessen, dass es genug Leute gibt, die wirklich verfolgt werden. Früher hat die Schweiz grosszügig Flüchtlinge aus Ungarn, der CSSR oder Vietnam aufgenommen.

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mecxx (17. August 2012, 18:29)
Dümmer gehts nimmer

Diese Politikerin regiert am Volk vorbei. Haben wir nicht schon genug Ärger mit denen aus Tunesien und Lybien? Jetzt gleich noch eine Flugzeugladung weitere Nordafrikaner. Aber was kümmert es unsere Bundesrätin. Die hat keine Sicherheitsprobleme. Sie ist ja ständig umgeben von Leibwächtern, derweil Otto Normalbürger sich kaum mehr nach 20 Uhr in die Stadt getraut. Pfui Teufel.

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schwizer (17. August 2012, 17:20)
Was sind...

...denn anerkannte Fluechtlinge? Will uns Frau Sommaruga fuer dumm verkaufen? Am besten revidiert man das ganze Schweizer Asylunwesen und bringt diese Leute zu Frau Sommaruga in ihre Wohnung! Wollen dann sehen ob sie es mmer noch lustig findet! Frau Sommaruga soll persoenlich Verantwortung tragen und diese Leute versorgen! Anerkannte Fluechtlinge -die gibts nicht - diejenigen die Schutz braeuchten schaffens gar nicht aus ihren Laendern! Treten Sie zurueck Frau Sommaruga!

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diethelm (17. August 2012, 13:55)
Malta ist ein sehr kleines Land

und trägt als Mittelmeerinsel eine grosse Last mit den Flüchtlingen. Wenn diese Leute anerkannte Flüchtliinge sind, dann finde ich es gut, sie aufzunehmen.
Ich kenne übrigens verschiedene Leute aus Somalia, die seit vielen Jahren hier leben, Deutsch gelernt haben, fleissig arbeiten und keine Probleme verursachen!

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mercator (17. August 2012, 12:53)
.. schon seit ende April in der Schweiz.....!

Da langt man sich wirklich an den Kopf wenn uns solche 'brandneuen' Meldungen mitte August 2012 erreichen. Mir fehlen die Worte, um mich nach 'Nettiquette' ausdrücken zu können. Wahrscheinlich gibts dafür gar keine !

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altendorf (17. August 2012, 17:31)
aber....

sie ist mit der anerkennung unheimlich schnell, wenn man bedenkt, dass sie jahrelange unfähig(unwillens) ist, die kriminellen asylanten auszuweisen ;-(

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unbekannt (17. August 2012, 09:54)
ich zweifle..............

.........wirklich allmählich an der zurechnungsfähigkeit dieser "bundesrätin", und mit mir wahrscheinlich noch tausende anderer in dieser schweiz -

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stargate (17. August 2012, 09:37)
Ausgenutzte Solidarität

Die Schweiz gibt sich bekanntlich viel Mühe solidarisch mit Asylanten und Migranten umzugehen. Auch länderübergreifend zeigt sich die Schweiz solidarisch. Nur wird diese Solidarität nicht erwidert. Gibt man den kleinen Finger, wird gleich nach der ganzen Hand gegriffen. Was erhalten wir als Gegenleistung?

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adolfk31 (17. August 2012, 09:01)
Anerkennung !

Dass Frau Sommaruga die Flüchtlinge direkt in Ihrer persönlichen Residenz und erst noch auf Ihre volle Kosten unterbringt ! - Das nennt man wahre Nächstenliebe !

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